Erstellt am 20. Februar 2013, 00:00

Warum doch gefeiert wurde. WERNER MÜLLNER über Eigeninitiative im Fasching. Weder die Semesterferien noch der üppige Schneefall konnten verhindern, dass am heurigen Faschingsdienstag auch in der Landeshauptstadt gefeiert wurde.

Weder die Semesterferien noch der üppige Schneefall konnten verhindern, dass am heurigen Faschingsdienstag auch in der Landeshauptstadt gefeiert wurde. Die Vorgeschichte ist bekannt: Vonseiten der Gemeinde wurde heuer in der Fußgängerzone kein Fest organisiert, weil die vorjährigen Besucher mehr oder weniger nur Schüler waren. Da der Faschingsdienstag in die Ferien fiel, wollte man auch gleich das Fest ausfallen lassen, weil man befürchtete, sich ohne die Schüler besuchermäßig zu blamieren. In vielen anderen Gemeinden wird der Faschingsrummel auch nicht von der Gemeinde, sondern von Vereinen organisiert. Und so etwas Ähnliches hat heuer die SPÖ Eisenstadt gemacht: Sie kündigte ein Faschingsstandl in der Fußgängerzone an und startete so quasi doch ein Faschingsfest in

Eisenstadt. Der SPÖ kann man zu dieser Initiative nur gratulieren und wünschen, dass sie so etwas Ähnliches noch öfters macht. Die ÖVP versucht, das auf alle Fälle zu übertreffen, und unterm Strich kommt etwas Wunderbares für die Eisenstädter raus.