Erstellt am 23. Dezember 2015, 05:03

von Bettina Eder

Weihnachten in der Innenstadt. Bettina Eder über das Einkaufserlebnis in der Innenstadt.

Der Handel freut sich übers Weihnachtsgeschäft. Doch nicht überall klingeln die Kassen fröhlich, in manchen Geschäften der Innenstadt herrscht Trauerstimmung. Zu wenig Kunden, zu wenig Umsatz ist der Tenor.

Doch ein Einzelhandel in Bedrängnis ist keine Erfindung von Eisenstadt, sondern ein Problem aller Kleinstädte. Es rumort angesichts der Onlinekonkurrenz und des ewigen Innenstadt-Feindbildes: der Einkaufszentren.

Die größte Stärke der Fußgängerzone ist das Einkaufserlebnis. Das versucht man mit Aktionen wie den langen Einkaufsnächten zu erzeugen – man setzt erfolgreich auf Shoppen mit Eventcharakter. Dass dann die Geschäfte voll sind, nützt aber nichts an den restlichen 360 Tagen im Jahr.

Frequenzbringer könnte der Christkindlmarkt derzeit sein. Doch auch wenn dort die Besucherzahlen jährlich besser werden, gibt’s noch Luft nach oben. Außerdem wurde vonseiten der Gemeinde in dem Bereich auch ein kleines Weihnachtspäckchen geschnürt: Die Gemeinde plant, unter dem Motto „Erlebnis Innenstadt“ zusätzliche finanzielle Mittel und Initiativen zu setzen.

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