Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Weinkost: Sauer aufgestoßen…. WERNERMÜLLNER über die Weinkostbilanz2010 oder doch 2009…KOMMENTARDamit, dass die Bilanz der Eisenstädter Weinkost katastrophal ist, kann man schon lange keine Schlagzeilen mehr machen.

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Damit, dass die Bilanz der Eisenstädter Weinkost katastrophal ist, kann man schon lange keine Schlagzeilen mehr machen. Die Bürger haben sich an das finanzielle Debakel leider gewöhnt. Heuer wurde der FPÖ – diese hatte sich mittels Antrag die Abrechnung vorlegen lassen – eine schönere Bilanz präsentiert (Seite 15). Mit verantwortlich dafür ist eine Förderung des Landes Burgenland in der Höhe von 29.000 Euro, also rund 3000 Euro pro Veranstaltungstag. Unterm Strich bleibt somit ein Minus von „nur mehr“ 60.000 Euro, also 6000 Euro pro Tag. Schön, dass Fördergeld nach Eisenstadt fließt. Nur, zwei Haken hat die Sache.

Punkt 1: Die Förderung ist noch nicht genehmigt, aber darauf darf man noch hoffen, und Punkt 2: Die Förderung ist nicht für die heurige Weinkost. Die Förderung, um die angesucht wurde, ist für die Veranstaltung im Jahr 2009. Wenn man in Eisenstadt schon so weit ist, dass man für ein Projekt wie die Weinkost die Abrechnung schönen muss, dann ist der Gedanke erlaubt, was bei anderen Projekten passiert. Norma lerweise stößt es einem von saurem Wein auf, in diesem Fall von geschönten Bilanzen.

w.muellner@bvz.at