Erstellt am 19. Juni 2013, 08:42

Wenn der Akku früher leer ist. WERNER MÜLLNER über das „Ende“ der Modellregion

Als im Jahr 2010 die Projekte für die E-Mobilitätsregion Eisenstadt und die damit in Aussicht gestellten Fördergelder vorgestellt wurden, strahlten die Initiatoren wie eine 100-Watt-Birne. Nun, drei Jahre später, geht es der Modellregion so wie manchem Kind mit seinem neuen Spielzeug: Der Akku hat nicht so lange gehalten wie versprochen. Von den Ideen E-Autos in Wohnsiedlungen zu teilen, City Taxis auf Strom umzustellen und E-Verleihräder zu installieren bleibt nur Letztere realisierbar. Vonseiten der Energie Burgenland erklärt man, woran es hapert: „Die Ziele, die im Jahr 2010 vereinbart wurden, setzten eine raschere technologische Entwicklung in der Elektromobilität voraus und scheinen aus heutiger Sicht in der Modellregion Eisenstadt e-mobilisiert nicht umsetzbar.“ Mal schauen, wie die Fahrräder laufen. In der Testphase waren die Räder mehr in der Werkstatt oder verschollen, als auf der Straße. Es ist zu hoffen, dass nach dem Ausbau – auch wenn ein paar Cent zu zahlen sind – mehr Leute umweltfreundlich radeln und so Eisenstadt e-mobilisieren.