Erstellt am 12. Januar 2011, 00:00

Wer hat nun was zu sagen?. WERNER MÜLLNER über erste Wahlkampfspiele

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Dienstag wurde in den Redaktionen eine E-Mail besonders rasch geöffnet: „Bürgermeisterwechsel“ war im Betreff einer Aussendung der FPÖ Eisenstadt zu lesen. Nicht dass die FPÖ bestimmen könnte, wann und wie das passiert, aber FPÖ-Obmann Géza Molnár brachte damit ein Thema aufs Tapet, über das in Eisenstadts Funktionärskreisen seit Wochen getuschelt wird.

Auch die SPÖ gießt dazu Öl ins Feuer und berichtet über Ergebnisse einer SPÖ-Befragung, bei der die Umfragewerte von Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel (ÖVP) gesunken und jene von Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ) gestiegen wären (Seite 16).

Säbelrasseln, mit dem man bei der Gemeinderatswahl 2012 etwas ändern will. Zur Erinnerung: Die ÖVP hatte bei der Gemeinderatswahl 2007 54 Prozent der Wählerstimmen, die SPÖ 27 Prozent. Das Getuschel sorgt für Unruhe und Molnár hat nicht unrecht, wenn er meint: „Kein Betrieb kann erfolgreich geführt werden, wenn unklar ist, wer das Sagen hat.“

Am Donnerstag ist Neujahrsempfang im Rathaus. Mal schauen, wer was zu sagen hat.

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w.muellner@bvz.at