Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:37

von Martin Ivansich

Wiederaufstieg doch ein Thema?. Martin Ivansich über die starken letzten Runden des UFC St. Georgen in der 2. Liga Nord.

Nachdem der UFC St. Georgen im letzten Jahr quasi schon nach der Hinrunde aus der BVZ Burgenlandliga abgestiegen war, begann der Verein schon im Frühjahr mit der Planung für die neue Punktejagd. Die Eigenbauspieler Daniel Wind, Philipp Fennes, Stefan Reinhalter und Domenic Steinhauser verließen schließlich den UFC und wurden teilweise durch jüngere Einheimische ersetzt, teilweise durch Neuzugänge.

Für die 2. Liga Nord-Saison war jedenfalls klar, dass sich die Elf erst einmal finden muss – Stichwort neuer Personal-Stamm für das Trainerduo Hannes Marzi/Rolf Meixner. Vom sofortigen Wiederaufstieg sprach zu Saisonbeginn niemand. Eine junge Truppe aufbauen, war die Devise.

Dementsprechend holprig verlief auch der Start mit drei Niederlagen aus den ersten fünf Runden. Doch mit Fortdauer scheint das Konzept von Trainer Hannes Marzi zu greifen. Aus den letzten vier Runden sicherte sich die junge UFC-Truppe zehn Punkte, stieß auf Rang drei vor und erarbeitete sich eine Aufbruchsstimmung, die den einen oder anderen vom Wiederaufstieg träumen lassen.

Warum nicht? In der 2. Liga drängt sich schließlich hinter Sensations-Leader Breitenbrunn (der sich aber wohl nicht ganz vorne halten können wird) noch immer kein logischer Meisterkandidat auf – in diese Nische könnte St. Georgen angesichts der aktuellen Form schön langsam schlüpfen. Angeklopft wird bereits.