Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

„Wildpark“ mit Naturschutz. BETTINA EDERüber die guten alten und neuen Zeiten des Parkplatzsuchens.KOMMENTARKann sich noch jemand an die guten/schlechten alten Zeiten auf der Feldstraße erinnern? Kam man morgens nach halb neun wurde es schon eng ,

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Kann sich noch jemand an die guten/schlechten alten Zeiten auf der Feldstraße erinnern? Kam man morgens nach halb neun wurde es schon eng , nach neun hatte man keine Chance mehr auf einen Parkplatz. Heute geht es den ganzen Tag über auf dem jetzt kostenpflichtigen Dauerparkplatz – vorsichtig formuliert – gemütlich zu. Wo sind die Autos hin? Ein Teil steht auf dem neuen Parkplatz am Krautgartenweg und der Rest auf dem (Friedhofs-)Wegerl dorthin.

Gezählte 48 Autos standen Dienstagfrüh zwischen den „Halten und Parken verboten“- Schildern am Friedhofsweg. 2,50 Euro pro Tag sind zwar im Vergleich zu den Gebühren in der Kurzparkzone wenig, im Vergleich zu gar nichts aber sehr viel. Da fällt jedem die Entscheidung zwischen Kurzparkzone, Dauerparkplatz und „Wildpark“ sehr leicht. In Letzterem stehen die Autos ja zusätzlich unter Naturschutz, sprich: Es wird nicht gestraft. Wird man auf dem Parkplatz ohne Ticket erwischt, kostet es 30 Euro extra, in der Kurzparkzone 22 Euro und am Friedhofsweg gar nichts. Für die Pendler heißt das nur eines: Wer am Friedhofsweg zu spät kommt, den bestraft das Leben mit einem Dauerparkplatz.

b.eder@bvz.at