Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:07

von Martin Ivansich

Zusammenarbeit ist die Basis. Martin Ivansich über die Wahl des neuen Leichtathletik-Präsidenten im Burgenland.

Martin Steiner (Union Track & Field Parndorf), bislang Vizepräsident, wurde in der vergangenen Woche zum Präsident des Burgenländischer Leichtathletikverbands (BLV) gewählt – nicht unbedingt zur Freude des zweiten Kandidaten.

Ernst Jurkovic vom HSV Kaisersteinbruch war ebenfalls angetreten und hätte im Falle eines Wahlsiegs gemeinsam mit Werner Faymann vom LMB (Leichtathletik Mittelburgenland) und Werner Ulreich (ATS Pinkafeld) die Verbandsspitze gebildet. Eine breite Basis mit einem Vorstand, der alle Landesteile beinhaltet, wollte man bilden. Das Argument ist durchaus nachvollziehbar, fand aber während der Abstimmung nur mit 18 Stimmen Zuspruch.

Steiner bekam deren 20 und somit das Amt des Präsidenten, das gleichzeitig eine Rochade darstellt. Mit Josef Lackinger tritt der scheidende Präsident eine Reihe zurück und wird Vizepräsident.
Nachvollziehbar ist die Enttäuschung bei den „Wahl-Unterlegen“, die einen breiten Wechsel anstrebten, nun aber ebenfalls die Chance haben, an einer positiven Leichtathletik-Zukunft im Burgenland mitzuwirken.

Neo-Verbandsboss Steiner spricht hier von Zusammenarbeit und Kommunikation. Also sind jetzt alle in der Pflicht, auch der „Wahlverlierer“. Ansonst ist der BLV, wie Jurkovic nach der Wahl enttäuscht formulierte, tatsächlich der Verlierer.