Erstellt am 14. Oktober 2015, 06:17

von Nina Sorger

Konstruierte Ferien für Eisenstadts Schüler. Pflichtschulen machen zu Martini verlängertes Wochenende. HAK und HTL basteln zehn Tage Herbstferien.

Verbindend. Durch den Einsatz von vier schulautonomen Tagen schaffen HAK und HTL in Eisenstadt zwischen Nationalfeiertag und Allerheiligen zehntägige Herbstferien. Foto: Nina Sorger  |  NOEN, Nina Sorger
Der Schulbeginn ist auch jene Zeit, in der die schulautonomen Tage für das Schuljahr festgelegt werden.

Je nach Schultyp werden die zur Verfügung stehenden schulautonomen Tage zum Füllen von Fenstertagen oder in Form größerer Herbstferien eingesetzt.

Langes Wochenende dank Martini am Mittwoch

Den Pflichtschulen stehen laut Gesetz höchstens fünf schulautonome Tage zur Verfügung, zwei davon – traditionell die Fenstertage nach den Donnerstagsfeiertagen Christi Himmelfahrt und Fronleichnam, im kommenden Jahr der 6. und 27. Mai – werden vom Landesschulrat festgelegt.

Da der Martini heuer auf einen Mittwoch fällt, geben sämtliches Volksschulen der Landeshauptstadt, die Neue Mittelschule Rosental, das Theresianum – sowohl die NMS als auch die Höheren Schulen – sowie die Gymnasien Kurzwiese und Wolfgarten den 12. und 13. November frei, um ein verlängertes Wochenende zu schaffen.

Diese Schulen haben auch für den 7. Dezember, den Fenstertag zu Mariä Empfängnis einen schulautonomen Tag verwendet.

Das Gymnasium Wolfgarten legt zwei weitere schulautonome Tage auf den 7. und 8. Jänner 2016 und verlängert so die Weihnachtsferien. „Das gelingt nur deshalb, weil wir unsren Tag der offnen Tür auf einen Samstag gelegt haben und dafür den 13. Dezember quasi einarbeiten“, heißt es aus dem Wolfgarten.
Herbstferien, damit der Umbau vorangeht

HAK: Baufirma nutzt die zehn schulfreien Tage

Gleich zehn Tage Herbstferien haben sich die BHAK/BHAS und die HTL durch den Einsatz von vier schulautonomen Tagen zusammengestückelt.

„Da wir keine Pflichtschulen sind, haben wir keine vorgegebenen schulautonomen Tage, sondern können über alle fünf frei verfügen“, erklärt HAK-Direktorin Johanna Dorner-Resch.

Und es gibt einen handfesten Grund, warum den beiden Schulen diese Herbstferien heuer sehr gelegen kommen: „Nachdem wir gerade umbauen, kann die Baufirma während dieser zehn schulfreien Tage ungestört arbeiten und einiges weiterbringen, ohne den Unterricht zu stören oder Rücksicht auf die Schüler nehmen zu müssen“, so Dorner-Resch.