Erstellt am 17. Oktober 2012, 00:00

Kreide, Stift, Papier. Bildung / Rosemarie Sadjed realisierte den Traum von „Schule“ in einem kenianischen Dorf mit begrenzten Möglichkeiten

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Von Nina Holler

EISENSTADT–PWANI / Fernab der Touristenzentren Kenias sammelte die – mittlerweile pensionierte – Eisenstädter Lehrerin Rosemarie Sadjed direkte Erfahrung mit der Bevölkerung und ihren Problemen. Durch den Kontakt mit John Muranda Kwalanda, drei jungen Lehrern und den Kindern des Dorfes Pwani war der Lehrberuf ein stets präsentes Thema.

KenAustria Academy lebt von Spenden 

„Die Begabungen der Kinder konnten nicht gefördert werden, weil es an den finanziellen Mitteln fehlte. Es gab keine Schule, es mangelte sogar an Papier, Stiften und Kreide. Das wollte ich ändern“, so Sadjed. „Dass es 2007 tatsächlich zur Gründung der KenAustria Academy kam, die heute 300 Kinder besuchen, macht mich glücklich. Aber im Moment bin ich in Sorge. Die Gegend ist knapp an Ressourcen. Neben Nahrung fehlt es natürlich auch in der Schule an allem. Ich fände es jammerschade, wenn die Schule nicht mehr weiterexistieren könnte, und suche deshalb Unterstützung.“ Spendenkonto: IBAN= AT48 1200 0503 9200 3515 BIC=BKAUATWW

Stolz. Die Eisenstädterin Rosemarie Sadjed mit Schülern der von ihr gegründeten KenAustria Academy in Kenia.

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