Erstellt am 21. Januar 2016, 08:38

von Sigrid Janisch

Kuh starb an Müll. Eine Kuh von Birgit und Bernd Spreizenbarth verendete kürzlich wegen eines Stücks Müll. Das Kalb wird nun per Hand aufgezogen.

Birgit Spreizenbarth verlor eine ihrer Kühe. Das Kalb dieser Kuh wird nun von Birgit Spreizenbarth mit der Hand aufgezogen. Foto: Sigrid Janisch  |  NOEN, Sigrid Janisch
Kürzlich verstarb eine der Kühe vom Hof von Birgit und Bernd Spreizenbarth. Vermutlich hatte sie ein Stück Müll gefressen, das auf der Weide lag.

„Finden immer wieder Müll, vor allem Getränkedosen“

„Im Winter stehen die Kühe auf der Weide entlang der B50. Immer wieder finden wir Müll auf unserer Weide, vor allem Getränkedosen. Der Müll wird vermutlich durch den Wind hineingetragen, wenn jemand etwas aus dem Autofenster oder am Radweg einfach wegwirft“, erklärt Birgit Spreizenbarth.

„Die Kühe bemerken es mit ihrer langen Zunge nicht, wenn sie den Verschluss einer Dose oder Ähnliches fressen. Die Folgen können aber tödlich für sie enden. Das ist schon die zweite Kuh in den letzten drei Jahren, die wir so verloren haben. Es kommt immer wieder vor, dass eine Kuh Beschwerden hat, sich aber zum Glück wieder erholt“, stellt Birgit Spreizenbarth weiter fest.

Noch dazu kommt, dass die Kuh ein Kalb hatte. Dieses wird nun liebvoll von Birgit Spreizenbarth mit der Flasche aufgezogen. „Wir füttern immer einige Kälber mit der Flasche. Somit ist das glücklicherweise kein Problem für uns“, sagt Birgit Spreizenbarth.

Auch der finanzielle Schaden ist hier nicht zu unterschätzen, der immerhin bei rund 1.500 Euro liegt.