Erstellt am 07. April 2016, 05:44

von NÖN Redaktion

Kurzwiese: Wasser am Schulbau. Bodenplatte der Turnhalle durch Grundwasser schadhaft. Nun wird untersucht, ob „Vorerhebungen ordnungsgemäß“ waren.

Schadhaft. Die im Bau befindliche Dreifach-Turnhalle wurde aus »geohydrologischen Ursachen« noch vor Fertigstellung beschädigtFoto: Sorger  |  NOEN, Nina Sorger

Vor Kurzem waren Schäden an der Bodenplatte der noch im Bau befindlichen Dreifach-Turnhalle des Gymnasiums Kurzwiese bekannt geworden (

und unten) Nun gibt es laut Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die als Bauträger fungiert, erste Erkenntnisse dazu.

„So eine Sanierung kostet natürlich Geld“

„Die Ursachen für die Schäden an der Bodenplatte dürften geohydrologisch sein“, bestätigt BIG-Sprecher Ernst Eichinger. Mit anderen Worten: ein Wasserschaden, bedingt durch Grundwasser. „So eine Sanierung kostet natürlich Geld. Über die Art der Sanierung und die Tragung der Kosten werden in den kommenden Wochen mehrere Gespräche geführt“, so Eichinger weiter: „Es gibt da mehrere Varianten, die ausdiskutiert werden müssen und zu denen sich alle Beteiligten bekennen müssen.“

In welchem Umfang saniert werden muss, wollte man seitens der BIG nicht präzisieren. Gerüchte, wonach das Grundwasserproblem nur schwer in den Griff zu bekommen sei, wurden weder bestätigt noch dementiert.

Wie es sein kann, dass das Wasserproblem erst jetzt und nicht schon bei der Planung oder beim Baubeginn bekannt wurde, darüber gibt sich der BIG-Sprecher vorsichtig: „Es gab Vorerhebungen. Ob die ordnungsgemäß durchgeführt wurden, werden weitere Untersuchungen zeigen.“ Derweil wird auf der Baustelle weitergearbeitet, soweit möglich.

BVZ.at hatte berichtet: