Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Leichtes Spiel für Diebe. UNBEMERKT / Meist übers Wochenende dringen Täter in Bauhütten ein und lassen teure Geräte und Werkzeuge mitgehen.

Aufpassen. Die Container bei der Krankenhaus-Baustelle in der Moreaustraße waren Ziel von Kriminellen. Weder der Tatzeitpunkt noch die Zahl der gestohlenen Geräte konnte bekanntgegeben werden. SORGER  |  NOEN
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VON DORIS FISCHER

EISENSTADT / Das Stadtpolizeikommando Eisenstadt hat derzeit mit einer „Baustellen“-Kriminalität zu kämpfen. Dienstagfrüh wurde ein Einbruch in einen Baucontainer in der Industriestraße bekannt. Was und wie viel gestohlen wurde, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Ausrücken mussten die Polizisten auch schon einen Tag davor.

Drei Bau-Container in  zwei Tagen aufgebrochen

 

Alleine am Montag wurden zwei Bauhütten in der Moreaustraße von unbekannten Tätern heimgesucht. Sie drehten das Schloss ab und gelangten so in das Innere, wo die Einbrecher Baumaschinen und Werkzeuge stahlen. Wie viele Geräte gestohlen wurden, konnten die Bauarbeiter nicht sagen.

Schwierig gestaltet sich aber auch die Tatortarbeit und die Spurenauswertung. „Auf einer Baustelle sind viele Arbeiter unterwegs. Daher gibt es auch eine Vielfalt an Spuren und Fußabdrücken, was die kriminaltechnische Arbeit nicht gerade erleichtert“, stellt Stadtpolizeikommandant Friedrich Tinhof fest. Und auch der Einbruchszeitpunkt lässt sich nicht genau festlegen. Zumeist, so Tinhof, passieren die Einbrüche übers Wochenende. Von den Tätern gibt es derzeit keine Spur. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Für die Bauarbeiter hat der Stadtpolizeikommandant einen Rat parat: „Schwere Geräte wie Bagger vor den Containern erschweren den Kriminellen den Zutritt.“

Einen Maschendrahtzaun schnitten Unbekannte in der Vorwoche auf dem Telekom-Gelände auf. Sie nahmen gebrauchte Kupferkabel mit. Ein Mitarbeiter entdeckte den Einbruch.

Einbrecher waren auch in der Haydngasse aktiv. Durch das Abdrehen des Zylinderschlosses gelangten sie in die Wohnung. Gestohlen wurde nichts. Der Wohnungseigentümer lebt vorwiegend in Salzburg und hat daher dort eine Wertsachen gelagert.