Erstellt am 16. Oktober 2015, 12:51

von APA/Red

Zeltunterbringung in Eisenstadt ab heute Geschichte. Die Zeltunterbringung von Flüchtlingen am Gelände der Landespolizeidirektion in Eisenstadt ist ab heute, Freitag, Geschichte.

Vorbei. Die Zelte kommen weg. Der Bauhof wird geräumt.  |  NOEN, Nina Sorger
"Derzeit wird in den neuen Bauhof übersiedelt. Die Flüchtlinge werden schon heute ihre erste Nacht im warmen Bauhof verbringen", sagte Stadtchef Thomas Steiner (ÖVP) am Rande einer Pressekonferenz. In wenigen Wochen soll dann ein adaptiertes Quartier bezogen werden. Die BVZ berichtete bereits ausführlich

Unterkunft in ehemaligem Telekom-Gebäude 

Die neue Flüchtlingsunterkunft wird in der Ruster Straße in einem ehemaligen Betriebsgebäude der Telekom Austria beheimatet sein und ist baubehördlich genehmigt. Nach der gestrigen Bauverhandlung ergeht heute der Baubescheid an den Betreiber der Flüchtlingsunterkunft in der Ruster Straße, hieß es in einer Aussendung.

Der Besitzer werde in den kommenden Wochen das ehemalige Telekom-Gebäude baulich adaptieren. Das Quartier werde nach seiner Fertigstellung (voraussichtlich bis 20. November) Platz für maximal 170 Flüchtlinge bieten und rund um die Uhr von der Caritas betreut. Bis die Arbeiten im neuen Quartier abgeschlossen sind, werden die Flüchtlinge in Abstimmung mit dem Innenministerium am städtischen Bauhof in einem warmen Übergangsquartier untergebracht.

Damit erfülle und übertreffe die burgenländische Landeshauptstadt die vom Bund vorgegebene Gemeindequote. Das kürzlich beschlossene Durchgriffsrecht des Bundes ist somit für Eisenstadt nicht mehr von Relevanz, sagte Steiner.