Erstellt am 15. Juli 2015, 07:46

von Bettina Eder

Millionenpleite in Klingenbach. Mit kolportierten 18 Millionen Euro an Gläubigerforderungen wurde über die Firma Hotwell das Konkursverfahren eröffnet.

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Die Hotwell Handelsgesellschaft m.b.H. in Klingenbach hat beim Landesgericht Eisenstadt ein Konkursverfahren eröffnet. Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) sind etwa 70 Gläubiger mit Gesamtforderungen in der Höhe von 18 Millionen Euro betroffen.

Bei der seit 1990 bestehenden Firma Hotwell, die derzeit etwa 38 Mitarbeiter hat, handelt es sich um einen der weltweit führenden Produzenten im Bereich der Herstellung und Entwicklung von Messsonden für Bohrlochmessungen. Das Unternehmen ist laut AKV Europa international tätig und verfügt über Niederlassungen unter anderem in den USA, in China sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Sowohl die Insolvenzursachen als auch die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen im Zuge des Verfahrens erst überprüft werden. Ein Antrag auf Sanierung wurde zunächst nicht eingebracht. Ob ein solcher geplant sei, könne noch nicht gesagt werden. . Die Vertreter der Firma waren bis Redaktionsschluss leider nicht erreichbar.