Erstellt am 16. September 2015, 08:14

von NÖN Redaktion

Mini-Busse kommen. Im Zuge der Eisenstädter Stadtentwicklung wurde ein Bussystem entwickelt. Vor dem Start wird im Gemeinderat um die Idee gerittert.

Neues System. Die Kleinbusse sollen auch den Domplatz entlasten.  |  NOEN, BVZ
Die SPÖ Eisenstadt wiederholt zu Schulbeginn ihren Ruf nach einem „Eisenstadt Bus“. Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ) fordert in diesem Zusammenhang eine eigene Buslinie in Eisenstadt.

Schmall: Kovacs ist „Trittbrettfahrer“

Der sogenannte „Eisenstadt Bus“ soll mit verschiedenen Linien in der ganzen Stadt unterwegs sein und so die Wartezeit auf zehn bis 15 Minuten beschränken. „Nur so können wir dem innerstädtischen Verkehr Herr werden und die Eisenstädter selbst als auch die täglichen Berufspendler entlasten“, meint Kovacs.

ÖVP-Klubobmann Christian Schmall bezeichnet Kovacs in diesen Zusammenhang als „Trittbrettfahrer“: „Es ist leichter, auf fahrende Züge aufzuspringen, als selbst welche auf Schiene zu bringen. Diese Forderung der SPÖ kommt nicht von ungefähr.“



Sinngemäß erklärt er, dass es vor Kurzem eine Sitzung, bei der auch die SPÖ dabei war, zu diesem Thema gab.

Im Oktober soll im Gemeinderat der Grundsatzbeschluss für das Mikro-Öffentliche-Verkehr-System gefasst werden. Schmall: „Ich bin gespannt, wie die SPÖ dabei abstimmt!“ Das Verkehrs-System sieht vor, dass Kleinbusse mit mehreren Linien ein Netz an öffentlichem Verkehr spinnen.