Erstellt am 07. Mai 2013, 13:20

Mit’m Radl zum Papst. Vier Radler machten sich Samstagfrüh auf die 1.300-Kilometer-Tour von Leithaprodersdorf in den Vatikan.

Pilger-Radler. Christian Paulhart, Gerhard Maener, Herbert Ryba und Karl Wallner (v.l.) starteten mit Begleit-Chauffeur Richard Prandl (l.).  |  NOEN, Foto: Sorger
KEITHAPRODERSDORF | „Mit dem Rad, mit dem Rad, mit dem Rad, Kamerad!“ – das dachten sich vier Leithaprodersdorfer, die die Liebe zum Drahtesel verbindet, und beschlossen, auf eine gemeinsame Tour zu gehen.
Aber nicht irgendwohin: Christian Paulhart, Gerhard Maener, Herbert Ryba und Karl Wallner fahren direkt nach Rom zum neuen Papst Franziskus. Wie sie darauf gekommen sind, erzählt Christian Paulhart: „Ich bin schon einmal die Donau entlang mit dem Rad gefahren, aber ganz allein. Jetzt haben wir eine Tour gesucht, wo wir mehr Leute zusammenbringen, die mitfahren. Und ein Besuch beim Papst ist ein schönes Ziel.“
 
Seit November wurde trainiert, um die rund 1.300 Kilometer lange Strecke durchzuhalten, so Paulhart: „Hauptsächlich hat jeder daheim auf dem Heimtrainer Kondition aufgebaut. Zusätzlich habe ich ungefähr 1.200 Kilometer draußen zurückgelegt.“ Die Motive für die „Pilger-Tour“ sind unterschiedlich: „Manche von uns sehen es tatsächlich als Pilgerreise, während für mich der Sport im Vordergrund steht“, so Gerhard Maener. Ursprünglich wollten die Radler zu fünft pilgern, jedoch fiel ein Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen aus.
 
x  |  NOEN, Foto: Sorger
Audienz beim Papst am kommenden Samstag
 
Samstag Früh startete die Tour bei der Leithaprodersdorfer Pfarrkirche – versehen mit guten Wünschen der Bevölkerung sowie einem Segen von Pater Stefan Vukits.
Am Wochenende kamen die Radler – ihr Begleitfahrzeug mit Chauffeur Richard Prandl immer im Windschatten – bis Arnoldstein in Kärnten. Am kommenden Samstag wollen sie in der Ewigen Stadt einfahren. Ihren Platz in der päpstlichen Generalaudienz haben sie bereits gebucht. Die Leithaprodersdorfer sind schon gespannt, welche Reiseanekdoten die vier Pilger dem Papst erzählen dürfen.