Mörbisch

Erstellt am 26. August 2016, 17:43

von BVZ Redaktion

Streit um Kulinarium beim Seebad. Ex-Pächter kritisiert Gastronomie beim Seerestaurant. Bürgermeister Marx: „Schlüssel erst vor Premiere zurückerhalten.“

 |  NOEN, Erwin Wodicka

Die Gastronomie im Mörbischer Seebad sorgt weiterhin für Zwist. Zwischen Weinberger und der Mörbischer Tourismus BetriebsgesmbH läuft ein Gerichtsstreit um Pachtverträge und -zahlungen.

Nun kritisiert Helmut Weinberger, Ex-Pächter des Restaurants im Seebad, die Verpflegung der Seefestspielgäste im „Kulinarium“ beim Seebad: „Als ehemaliger Betreiber des ,Restaurant Marina Mörbisch‘ hatte ich diese Saison vehement zu tun, die gewollten Reservierungen im geschlossenem Lokal abzuwimmeln“, so Weinberger, der beanstandet, das „Kulinarium“ sei „mit schmutzigen Heurigentischen bestückt und die Getränke bekommt man warm im Plastikbecher.“

Marx: Heurigentische waren Ersatzbetrieb

Tatsächlich wurden die Gäste von „Der Reisinger“, der die Infrastruktur des Restaurants nutzte, sowie durch den Dinerbus von Stefan Jaitz bewirtet.

Bürgermeister Jürgen Marx erklärt dies: „Herr Weinberger hat uns die Schlüssel zum Seerestaurant erst einen Tag vor der Premiere der Seefestspiele zurückgegeben. Um den Gästen und Festspielbesuchern trotzdem ein Gastronomieangebot zu bieten, haben wir getan, was in der kurzen Zeit möglich war. Und die Gäste haben es verstanden, als wir ihnen die Situation erklärt haben.“

Diesen „Ersatzbetrieb“ habe man nur während der Festspiele installiert, daher bleibe er einmalig, so Marx. Im September soll der Seebad-Beirat in einer Sitzung beraten, wie es mit dem Restaurant weitergeht.