Erstellt am 08. Juni 2012, 19:41

Müllverbrennung Heiligenkreuz - BEGAS prüft weitere Vorgangsweise. Nachdem der Umweltsenat den erstinstanzlichen Genehmigungsbescheid der Burgenländischen Landesregierung für die geplante Müllverbrennung in Heiligenkreuz aufgehoben hat, wird bei der BEGAS die weitere Vorgangsweise hinsichtlich des Projekts geprüft.

Im Februar 2009 luden Greenpeace-Aktivisten Müll vor der BEGAS-Zentrale in Eisenstadt ab, um gegen die geplante Reststoffverwertungsanlage in Heiligenkreuz zu protestieren. Von den geplanten 300.000 Tonnen Müll, die dort verbrannt werden sollten, sollte ein Großteil aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland herbeigeschafft werden.  |  NOEN, SEEBACHER
Eine diesbezügliche Entscheidung sei noch nicht gefallen, hieß es am Freitag.

Nach der Aufhebung des vom Umweltsenat erlassenen UVP-Bescheides durch den Verwaltungsgerichtshof hatte das Unternehmen mitgeteilt, man wolle sich das Projekt noch einmal anschauen und das rechtliche und wirtschaftliche Umfeld unter die Lupe nehmen. Man prüfe noch die Rahmenbedingungen, so ein Sprecher: "Nachdem man sich das angeschaut hat, wird man entscheiden, wie man damit weiter umgeht."