Erstellt am 09. Januar 2013, 11:57

Mutter im Vorjahr mit Hacke erschlagen: Burgenländer soll in Anstalt. Im August 2012 soll ein damals 33-jähriger Mann seine 65-jährige Mutter in der gemeinsamen Wohnung in Eisenstadt mit einer Hacke erschlagen haben.

Seither befindet er sich in der Justizanstalt der Landeshauptstadt in Untersuchungshaft. Vor Kurzem hat die Staatsanwaltschaft (StA) einen Antrag auf Unterbringung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher gestellt, teilte Petra Schweifer, Sprecherin der StA Eisenstadt heute, Mittwoch, mit.

"Aufgrund der Gutachten wird angenommen, dass der Verdächtige im Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig war", so Schweifer. Es sei "zu befürchten, dass er unter dem Einfluss seiner geistig, seelischen Abartigkeit weitere Taten mit schweren Folgen zu befürchten sind", erläuterte sie. Einen fixen Termin für die Verhandlung gebe es noch nicht, hieß es dazu aus dem Landesgericht Eisenstadt.

Der Prozess werde vermutlich in wenigen Wochen beginnen, so ein Sprecher. Der Verdächtige soll sich am Nachmittag des 27. August 2012 die Tatwaffe besorgt und unmittelbar danach seine Mutter damit erschlagen haben. Anschließend stellte er sich bei der Polizei. Der 65-Jährigen konnte trotz eines Rettungseinsatzes nicht mehr geholfen werden. Sie starb an den massiven Verletzungen.