Erstellt am 01. Januar 2014, 23:59

von Nina Sorger

NA15 haben Herz. Herz von Österreich / Mit österreichischem Hiphop zu Metal-Klängen schaffte es die Eisenstädter Band unter die Top 64 der Puls4-Show.

Hammeract. Alex Meller, Philipp Wimmer, Edi Mastalski und Stefan Meller (v.l.) im „Herz von Österreich“-Dorf auf der Turracher Höhe.  |  NOEN, Lachner
Von Nina Sorger

EISENSTADT / So richtig harte Metal-Riffs und mitreißende Hiphop-Texte in österreichischem Deutsch – das zeichnet die Eisenstädter Band NA15 aus, und das hat sie auch unter die Top 64 in der neuen Puls4-Show „Herz von Österreich“ gebracht.

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NA15 – das sind Drummer Stefan und Bassist Alex Meller aus Eisenstadt, der Zagersdorfer Gitarrist Philipp Wimmer und Edi Mastalski, gebürtiger Hornsteiner und mit seinem Mundwerk für die markanten Hiphop-Rhymes zuständig – sind eigentlich keine Newcomer. Denn gegründet haben sie sich bereits 2001, als die Bandmitglieder gerade einmal 15, 16 Jahre alt waren.

„Eigentlich wollten wir nie an so etwas teilnehmen..."

„Herz von Österreich“ ist dennoch die Castingshow-Premiere der Vier: „Eigentlich wollten wir nie an so etwas teilnehmen, doch auf diese Show haben uns so viele andere Musiker aufmerksam gemacht, weil wir ja deutschsprachige Musik machen“, so Schlagzeuger Stefan Meller.

Die charakteristischen Metal-Klänge stellten die Band beim ersten Casting vor eine ganz besondere Herausforderung: „Da sollten wir unplugged spielen, und im Heavy Metal, macht man das eher selten. Wir haben aber extra einen Song dafür geschrieben, und das war eine ganz besondere Erfahrung – wir könnten uns durchaus vorstellen, so etwas öfter zu machen“, erklärt Stefan Meller.

Leiser Metalsound und Textverständlichkeit 

Die Jury – Austropop-Größe Stefanie Werger, Lukas Plöchl und DJ Ötzi – haben NA15 mit ihren „leisen Hiphop-core“ und dem Song „Text verstehen“, der die Verständlichkeit von deutschen Liedtexten thematisiert, überzeugt. Sie durften eine Coaching-Woche auf der Turracher Höhe verbringen: „Die Kamera war den ganzen Tag dabei – eine schräge Erfahrung, aber wir haben es als extrem lustig empfunden. Da fragt man sich immer: Wer macht so etwas freiwillig? Und plötzlich hat man selbst eine Kamera vor der Nase“, lacht Stefan Meller.

Ernst wird‘s für die vier Burschen am 10. Jänner, wenn sie mit sieben anderen Bands um die Gunst der Jury und den Einzug ins Finale rittern. Die besten Drei aus dieser Show stellen sich einer Voting-Woche, in der die Zuschauer für ihren Favoriten anrufen können, der dann in der großen Finalshow auftritt. www.puls4.com/herz-von-oesterreich