Erstellt am 03. Juli 2013, 09:20

Nach Alpine-Pleite geht’s jetzt los. Konsequenzen | Weil die Bestbieterfirma Alpine in den Konkurs schlitterte, konnte auf der S31 nicht weitergearbeitet werden. Am Mittwoch wurde die Nachfolgefirma präsentiert: Die Firma Habau aus Oberösterreich

Baustopp. Die Baustelle auf der S31 konnte aufgrund der Schwierigkeiten der Alpine gar nicht begonnen. Nun sucht man vonseiten des Landes nach einer Lösung um den Umbau doch noch zu starten. Symbolfoto: Franz Baldauf  |  NOEN, Franz Baldauf (Franz Baldauf)
Von Doris Fischer

EISENSTADT | Die Insolvenz des Alpine Baukonzerns zieht auch in Eisenstadt ihre Kreise. Überrascht waren auch viele Autofahrer zu Wochenbeginn. Denn: Entgegen der Ankündigung, die S31 werde ab Wochenbeginn aufgrund von Sanierungsarbeiten und dem Bau einer Schrankenanlage sowie der Erneuerung der Ampelanlage bei der Schnellstraßenabfahrt für den Verkehr gesperrt, ist sie nach wie vor noch befahrbar. Grund ist die Pleite der Baufirma.

Nicht nur den Autofahrern bereitet die Baustelle an der Kreuzung S31 und B50 – der Linksabbieger wird als Vorarbeit für die Installierung der Schrankenanlage verlängert – Sorgen, sondern auch Hans Godowitsch von der Landesregierung.

Rasche Lösung soll gefunden werden

„Wir haben uns damals für die Alpine Bau entschieden, weil sie Bestbieter war“, begründet der Straßenbauexperte des Landes die Arbeitsvergabe an Alpine. Dass sie insolvent werde, konnte damals niemand wissen, so Godowitsch. Jetzt, wo der Fall eingetreten ist, muss so rasch als möglich nach einer Lösung gesucht werden. „Seit vergangener Woche beraten wir schon“, lässt Godowitsch, der keinen konkreten Termin zur Wiederaufnahme der Arbeiten nennen kann, wissen.

„Wir wollen die Baustelle rasch zu Ende bringen. Wann es sein wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen“, meint Godowitsch, für den die Insolvenz nicht erfreulich ist.