Breitenbrunn

Erstellt am 07. Dezember 2017, 05:15

von Sigrid Janisch

Siegerprojekt für Breitenbrunner Seebad wird umgesetzt. Das Siegerprojekt des Architekturbewerbs für das Seebad Breitenbrunn wird in den nächsten Jahren umgesetzt.

Umgestaltung. Das Projekt wird derzeit gründlich geprüft. Foto: Janisch  |  Sigrid Janisch

Vergangenes Jahr machten die Esterházy Betriebe zum Seebad Breitenbrunn einen internationalen Architekturwettbewerb. Nun laufen Vorprüfungen zum Siegerprojekt von gregor&sebastian und Korbwurf Architektur.

„Öffnung für Allgemeinheit ist uns sehr wichtig“

„Es werden verschiedene Gruppen, etwa das Welterbegremium, der Umweltanwalt, die Biologische Station Illmitz, der Verein Dorferneuerung oder Touristiker sowie ihre Verbesserungen miteinbezogen“, so der Leiter für Immobilien der Esterházy Betriebe, Clemens Biffl. „Diese Vorabstimmungen sind für eine ordentliche Planung sehr wichtig, damit später keine Überraschungen auftauchen“, erklärt er.

„Dabei ist uns die Öffnung für die Allgemeinheit sehr wichtig“, stellt er fest. Die Gesprächsbasis mit der Gemeinde sei auch sehr gut, denn: „Aus unserer Sicht wäre diese ideal als Betreiber des Seebads“, so Biffl.

„Es kommen lediglich zwei Gebäude“

Zur Kritik der Initiativen „Das ist unser See“ und „Freunde des Neusiedler Sees“ stellt Biffl fest: „Die Schutzziele dieser stimmen zu 90 Prozent mit unseren Plänen überein. Wir hoffen auf weitere Gespräche.“

Diese Initiativen sprechen sich vor allem gegen die „Verbauung“ rund um den Neusiedler See aus. „Dadurch könnte es zu der Aberkennung des UNESCO-Welterbe-Status kommen“, erklärt Rudolf Golubich von „Freunde des Neusiedler Sees“.

Biffl zu dem Vorwurf: „70 Prozent des Plans umfassen Landschaftsplanungen, es kommen lediglich zwei Gebäude. Vieles umfasst technische Mängel, die Leitungen sind großteils schon 50 Jahre alt.“

Es handle sich keinesfalls um eine Erweiterung des Projekts, sondern um eine Optimierung.