Erstellt am 15. Mai 2013, 09:54

Nach Explosion: Ursache in etwa zwei Wochen geklärt. Vor drei Wochen ist es in Eisenstadt zu einer Explosion mit tödlichen Folgen für einen 47-jährigen Mann gekommen.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)
Der Grund für die Explosion steht nach wie vor nicht fest, hieß es am Mittwoch von der Landespolizeidirektion Burgenland. Die Ursachenforschung werde noch zwei, drei Wochen dauern, so Sprecher Michael Takacs.

Am 24. April hat der 47-jährige Eisenstädter im Innenhof seines Hauses Unrat verbrannt. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass möglicherweise eine Spraydose, eine Gaskartusche oder ein Benzinkanister die Ursache für die Explosion waren. "Das steht bereits fest, diese Gegenstände können wir ausschließen", bestätigte Takacs einen dementsprechenden Medienbericht vom Mittwoch.

Aktuell untersuchen Kriminaltechniker des Bundeskriminalamtes, ob es sich um ein Kriegsrelikt gehandelt habe, das die Explosion ausgelöst haben könnte. Bereits vergangene Woche wurde berichtet, dass der 47-Jährige möglicherweise versehentlich Munition oder Ähnliches aus dem Zweiten Weltkrieg ins Feuer geworfen habe.

Die Ehefrau hatte ihren schwerverletzten Mann im Hof gefunden und die Rettungskräfte verständigt. Dem Eisenstädter konnte jedoch nicht mehr geholfen werden. Er starb noch an der Unfallstelle. Als Todesursache nannte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt innere Verletzungen, die durch das Eindringen von Metallsplittern in den Körper entstanden sind.