Erstellt am 10. Dezember 2015, 04:23

von NÖN Redaktion

Nach Zelten zu Kamper: Flüchtlinge endlich zu Hause. Die Zelte und der Bauhof sind Vergangenheit. Rund 160 Flüchtlinge wohnen nun in Eisenstadt im Haus Franziskus beim Autohaus Kamper.

 |  NOEN, Caritas

Kürzlich zogen die ersten Familien in die neue Flüchtlingsunterkunft der Caritas, dem Haus Franziskus, in Eisenstadt ein.

Aufnahme verlief sehr ruhig und diszipliniert

Mittwoch wurde eine Gruppe von 39 Personen zu Fuß vom Übergangsquartier im Bauhof zur neuen Bleibe in der Rusterstraße begleitet, darunter viele Familien mit Babys und Kleinkindern. Im Laufe des Nachmittags folgten weitere 60 Flüchtlinge.

Die Aufnahme verlief sehr ruhig und diszipliniert, heißt ess von Seiten der Caritas. Ein Kleinkind musste mit Brechdurchfall ins Krankenhaus gebracht werden und einige der neuen Bewohner liegen derzeit mit Fieber und Erkältung in ihren neuen Bett.

200 „wasserfeste“ Hausschuhe fehlen noch

Wolfgang Zöttl, der zuständiger Bereichsleiter, schätzt, dass das Haus Franziskus demnächst voll belegt sein wird: „Mit 156 betreuten Flüchtlingen ist quasi über Nacht die größte Flüchtlingsunterkunft der Caritas Burgenland entstanden. Wir haben mit Hilfe unserer tatkräftigen Mitarbeiter, vielen freiwilligen Helfern und dem Team der Carla dieses Caritas Haus Franziskus in Rekordzeit installiert.“

Der Feinschliff soll folgen: Hier ein Regal für Gewürze, dort ein zusätzlicher Kasten. Unter anderem fehlen 200 „wasserfeste“ Hausschuhe, die auch für die Dusche geeignet wären, gibt Wolfgang Zöttl als Tipp für all jene weiter, die noch auf der Suche nach einer karitativen Idee sind.