Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

Neubau auf Schiene. JUSTIZZENTRUM / Justiz und ÖVP treiben Aus- und Umbau voran. SPÖ fordert hingegen Abriss und Neubau am Stadtrand.

Gespräch. Mario Schindler, Klaus Faymann, Thomas Steiner, Günter Wolf und Rudolph Strommer (v.l.) redeten über den Neubau.ZVG  |  NOEN
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VON MARIO KANITSCH

EISENSTADT / Die rund 36 Millionen teuren Umbaumaßnahmen für das Justizzentrum, die den Neubau des Bezirksgerichts beinhalten, sind, laut ÖVP, nun auf Schiene und sollen in den nächsten Wochen starten.

Aus dem Justizministerium versichert man, dass bereits im Juli mit Sanierungs- und Vorbereitungsarbeiten begonnen wurde. „Zubau und Erweiterung sollen bis 2012 fertig sein. Die Generalsanierung möchten wir bis 2014 abschließen. Das war immer so geplant. Alles hat sich zwar verzögert, das wird aber an der Gesamtzeit nichts ändern. Wir sind im Plan“, sagt der Pressesprecher der Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, Paul Hefele. Unzufrieden mit dieser Lösung ist hingegen die SPÖ. Sie hatte im Vorfeld einen Neubau des Justizzentrums in der Nähe der Bundes polizeidirektion gefordert. „Wir haben aufgrund der Kostenexplosion von 22 auf 36 Millionen Euro einen Brief an die Justizministerin und an den Wirtschaftsminister geschickt. Laut einem Gutachten weist das Gebäude enorme Mängel auf. Man könnte es auch abreißen und stattdessen neue Wohnflächen schaffen. Am Stadtrand wäre dieses Projekt sinnvoller aufgehoben“, erklärt Vizebürgermeister Günther Kovacs (SPÖ) .