Erstellt am 07. Mai 2016, 05:24

von Alina Marzi

Neue Fahnenpracht präsentiert. Bei einem Festakt in Eisenstadt wurden die restaurierten Fahnen von 1809 und 1846 präsentiert und geweiht.

Restaurierung. In mühevoller Kleinarbeit haben Isabella Kaml und Gabriele Klein die Fahnen gerettet. Foto: Marzi  |  NOEN, Alina Marzi
Bevor Bischof Ägidius Zsifkovics die beiden Fahnen, die aus dem Fundus der Stadtfeuerwehr übernommen und restauriert wurden, weihte, boten die beiden Restauratorinnen Isabella Kaml und Gabriele Klein Einblicke in ihre Arbeit.

Rund 340 Stunden benötigten sie für die Restaurierung der Fahne von 1846. Vor allem in die Borte und das Ölgemälde des Heiligen Martins wurde viel Zeit investiert.

„Die Flammenborte, die die Fahne umrahmt, war in unzählige Teile zerbröckelt. Die Einzelstücke wieder an der richtigen Stelle zu platzieren war mit großem Aufwand verbunden“, so Klein.

Mit 300 Stunden Arbeitsaufwand wird gerechnet

Die Fahne aus dem Jahr 1809 ist hingegen noch in Arbeit, denn nicht nur die Wappen, sondern vor allem das Grundgewebe wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Gabriele Klein, sie ist auf die Restaurierung von Textilien spezialisiert, rechnet mit 300 Stunden Arbeitsaufwand.

Hinzu kommen dann noch Arbeiten von Isabella Kaml, die auch die Malereien und Fahnenstangen bearbeitete. „Die große Herausforderung war es, die Fahnen so zu restaurieren, dass sie danach auch wieder Verwendung finden können“, erläuterte Klein.

Die Fahne mit der Martinsdarstellung wird Teil der Ausstellung „1.700 Jahre Heiliger Martin“ im Diözesanmuseum und später im Rathaus ausgestellt werden.