Erstellt am 08. Januar 2016, 04:33

von Sigrid Janisch

Neues Ziel für Ö3-Aktion: 1.000 Handys. Gerl Wein und die NMS Purbach haben schon mehr als 500 Handys für die Ö3-Aktion gesammelt. Nun sollen es 1.000 werden.

Zusammen. Die Klasse 4A mit ihrem Klassenvorstand Petra Ptazek, »Gerl« Wein, Direktorin Elisabeth Szuppin und 1.Vizebürgermeister Gerhard Wein (SPÖ) freuten sich über die Spendenfreude der Bevölkerung. Foto: Sigrid Janisch  |  NOEN, Sigrid Janisch
Seit 2005 führt der Radiosender Ö3 die Aktion „Wundertüte“ durch. Dabei werden alte Handys gesammelt und mit dem Erlös aus der Verwertung österreichweit bedürftige Familien unterstützt.

Dabei werden Handys an Firmen verkauft, die sie wieder aufbereiten und in Entwicklungsländer günstig weiter verkaufen. So erhält man Spendengelder.

„Nun wollen wir 1.000 Stück sammeln!“

Nicht funktionstüchtige Telefone werden zerlegt und die Rohmaterialien recycelt. Das schont die Umwelt.

Die Neue Mittelschule Purbach beteiligt sich an der Aktion und sammelt seit Schulbeginn mit Gerhard „Gerl“ Wein Handys für diesen guten Zweck.

Das damals gesetzte Ziel, nämlich 500 Stück zu sammeln, ist mittlerweile weit überstritten. Um genau zu sein, wurden bisher rund 750 Handys abgegeben. Also setzte man sich nun ein neues Ziel: Es sollen 1.000 Handys werden.

„Ich schätze, dass wir das bis Ende Jänner geschafft haben, wenn die Bevölkerung weiterhin so großzügig spendet“, ist Gerl Wein positiv gestimmt. „Sobald wir das zusammen haben, fährt die Klasse 4A im Rahmen einer Exkursion nach Wien zu Ö3 und übergibt die Handys direkt an den Sender“, erklärt Petra Ptazek, Klassenvorstand der 4A.

„Mit dieser Aktion können wir die Schüler gleich zwei wertvolle Dinge lehren. Einerseits ist es uns als Naturparkschule wichtig, den Kindern den Umweltgedanken mit dem Recycling nahe zu bringen. Andererseits wird damit Menschen auch geholfen. Das hat ebenfalls einen Lerneffekt auf die Kinder. Man kann mit einfachen Aktionen anderen helfen“, sagt Fachlehrer Ludwig Fingerhut.

„Die Kinder sind sehr motiviert und immer wieder über die alten Modelle überrascht, die heutigen Handys ja nicht mehr ähneln“, schmunzelt Fingerhut. Gesammelt werden soll noch bis Ende Jänner.