Erstellt am 23. März 2011, 00:00

ÖVP: 2,7 Millionen Plus. FINANZEN / Kommende Woche beschließt der Gemeinderat den Rechnungsabschluß 2010: Die ÖVP jubelt über einen Überschuss

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON WERNER MÜLLNER

EISENSTADT / Noch ist der Rechnungsabschluss nicht genehmigt, Finanzstadtrat Michael Freismuth (ÖVP) und ÖVP-Klubobmann Thomas Steiner freuen sich schon jetzt über die Zahlen des Berichts: Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2010 sagt aus, dass die Gemeinde einen Überschuss von 2,7 Millionen Euro erwirtschaftet hat.

Die beiden meinen dazu: „Wir haben nach dem Krisenjahr 2009 das ebenfalls schwierige Jahr 2010 hervorragend bewältigt und können jetzt wieder massiv in die Lebensqualität der Stadt investieren.“ Steiner weiter: „Kaum jemand hätte so ein Ergebnis für möglich gehalten. SPÖ und FPÖ haben immer wieder den finanziellen Teufel an die Wand gemalt und stehen nun ein weiteres Mal als jene Gruppierungen im Eck, deren Politik einzig aus Schlechtreden der Stadt besteht.

Investitionen in Straßen  und Veranstaltungshalle

Der Überschuss bedeutet, dass die Einnahmen um diese Summe höher waren als die Ausgaben. Bei knapp der Hälfte aller 2357 österreichischen Gemeinden wird dies nicht erreicht. Dazu komme, so Steiner und Freismuth weiter, dass Eisenstadt auch die Schulden um etwa eine Million Euro reduzieren konnte. Steiner: „Es war richtig, schon vor einigen Jahren strukturelle Maßnahmen wie etwa beim Personal, durch Kostencontrolling, Durchleuchten aller Ausgaben, nicht zuletzt konsequentes Einfordern und Einhalten der Budgetdisziplin, gesetzt zu haben. Diese vorausschauende Politik und natürlich auch die derzeit niedrige Zinslandschaft haben mit dazu beigetragen, dass Eisenstadt heute so gut dasteht.“

Investieren will man das Geld in die Straßen, die Veranstaltungshalle und einiges mehr.

Jubel. Finanzstadtrat Michael Freismuth und Klubobmann Thomas Steiner, beide von der ÖVP, freuen sich über einen Überschuss in der Gemeindekasse und meinen: „Dadurch können wir im Gegensatz zu anderen Gemeinden und auch Ländern unsere bisherigen Angebote wie zum Beispiel die Gratis-Kinderbetreuung im vollen Umfang aufrechterhalten.“