Erstellt am 31. Oktober 2014, 17:16

von APA/Red

Sanierungsplan zurückgezogen. Nachdem die Opernfestspiele St. Margarethen GmbH & CoKG (OFS) im Juni in die Insolvenz geschlittert war, hat den Spielbetrieb im Römersteinbruch inzwischen der neue Veranstalter Arenaria übernommen.

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Die OFS hat unterdessen am Freitag ihren Antrag auf ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung und den noch nicht angenommenen Sanierungsplan zurückgezogen, teilte der AKV Europa mit.

Der Antrag zur Einleitung des Sanierungsverfahrens war am 30. Juni gestellt worden. Dass der Sanierungsplan zurückgezogen wird, sei von Anfang an klar gewesen, hieß es vom AKV. Nun sei der Schritt laut Mitteilung des Landesgerichts Wiener Neustadt offiziell erfolgt.

Teil der Forderungen wird noch überprüft

Bis zur Tagsatzung am 11. September hatten Gläubiger Forderungen im Ausmaß von knapp 6,4 Millionen Euro angemeldet. Damals wurden vom Insolvenzverwalter nur rund 210.000 Euro anerkannt. Ein Teil der Forderungen müsse noch überprüft werden, hatte es geheißen.

"Die Forderungen sind nach wie vor im Verfahren. Jetzt wird man sehen, wie das mit der Verwertung läuft", so die Auskunft des AKV. Die Zurückziehung des Sanierungsplanes betreffe nur die formelle Sanierung und Entschuldung der im vergangenen Sommer geschlossenen OFS.

Die Arenaria GmbH als neuer Veranstalter hat im September mit Zustimmung des Gläubigerausschusses die Weiterführung des Spielbetriebes übernommen. Anlage- und Umlaufvermögen, darunter Inventar, Bühnentechnik und Kostüme wurden um 240.000 Euro erworben. Für kommendes Jahr steht bereits die Puccini-Oper "Tosca" auf dem Spielplan.

BVZ.at hatte in den vergangenen Monaten laufend berichtet: