Erstellt am 30. April 2015, 12:10

Ordentlich im Börsel. Eisenstadt ist wieder unter den fünf kaufkräftigsten Bezirken Österreichs. Davor sind drei Wiener Bezirke sowie Mödling.

Toll. Laut Statistik gibt´s mehr Geld zum Ausgeben. Foto: Bilderbox  |  NOEN, Bilderbox/Erwin Wodicka/wodicka@aon.at
Eisenstadt findet sich nach der neuesten RegioData-Studie zur Kaufkraft im Jahr 2014 wieder unter den top-fünf Bezirken Österreichs. Vor Eisenstadt liegen lediglich die Wiener Bezirke 1, 13 und 19 sowie Mödling.

„Ausgezeichnete Arbeitsmarktsituation“ als Grund

Im Vergleich zu 2009 ist die Kaufkraft in Eisenstadt sogar um 17 Prozent gestiegen. Derzeit beträgt die durchschnittliche jährliche Kaufkraft pro Kopf 25.129 Euro. Die Kaufkraft je Einwohner liegt in Eisenstadt um 28,1 Prozent bzw. 5.516 Euro über dem Burgenland-Durchschnitt und um 23,4 Prozent bzw. 4.760 Euro über dem Österreich-Durchschnitt.

Die Stadt Eisenstadt gehört damit nicht nur zu den fünf kaufkräftigsten Bezirken Österreichs, sondern weist in den letzten fünf Jahren mit 17 Prozent auch das größte Wachstum auf.

„Ein ganz wichtiger Grund für das abermalige hervorragende Abschneiden der Landeshauptstadt ist die ausgezeichnete Arbeitsmarktsituation in unserer Stadt. Mit über 16.000 Arbeitsplätzen bei nicht ganz 14.000 Einwohnern können wir unseren Bürgern Arbeitsplätze vor Ort bieten, ohne dass sie weit pendeln müssen“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP).

Die Definition:

Als Kaufkraft wird das in privaten Haushalten für Konsumzwecke verfügbare Einkommen bezeichnet, also derjenige Betrag, der pro Haushalt vom Einkommen verbleibt, nachdem alle regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen bedient wurden.