Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Parkoase verbaut. Wildparker / Die Straße hinter dem Friedhof ist ständig verparkt. Die Gemeinde sieht keine andere Lösung, als eine neue Straße zu bauen.

Verparkt. SPÖ ärgert die Situation entlang des Friedhofs. Nun wird eine neue Straße mit geschätzten Kosten von bis zu 150.000 Euro gebaut.  |  NOEN
Von Werner Müllner

EISENSTADT / Die SPÖ nimmt sich eines alten aber dennoch aktuellen Themas an: Das Wildparken im Bereich Feldstraße und Friedhof. Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ): „Hunderte Schüler nehmen täglich den Weg über die Feldstraße, um zum Domplatz zu gelangen. Dass es dabei auf der schmalen Gasse zu gefährlichen Situationen mit Fahrzeugen kommt, liegt auf der Hand.“

„Offenbar“, so Kovacs weiter, „muss immer erst etwas geschehen, bevor die Stadt-ÖVP endlich handelt! [...] Die ÖVP-Stadtregierung hat bei Verkehrs- und Raumplanung völlig versagt und hilft sich ständig damit, eine baldige Sanierung anzukündigen! Wem soll das etwas bringen?“

Neubau: Zurzeit werden letzte Details geklärt 

„Kurios ist außerdem, dass gerade die ÖVP immer von einem Erfolgsprojekt spricht, wenn es um die beiden Parkplätze Feldstraße und Krautgartenweg geht“, so Kovacs, der meint: „Scheinbar war schon lange kein ÖVP-Politiker mehr in der Feldstraße vor Ort.

Geparkt wird überall zwischen den beiden Parkplätzen. Diese Situation ist einer Landeshauptstadt unwürdig und konterkariert die Parkraumbewirtschaftung der Stadt, daher fordere ich Steiner dringend auf, endlich zu handeln!“

„Dass die derzeitige Situation in der Feldstraße nicht zufriedenstellend ist, steht außer Frage“, erklärt auch Stadtbezirksvorsteher Christian Schmall (ÖVP).

Dieser weiter: „Im Gegensatz zur SPÖ, die stets alles schlecht redet, selbst aber gegen Straßenbauprojekte stimmt, wird im Rathaus schon seit geraumer Zeit an einer Lösung gearbeitet: Diese sieht vor, die Feldstraße auszubauen. Ende 2012 konnte mit den Grundstückseigentümern eine Übereinkunft getroffen werden. Derzeit werden Details geklärt. Wenn das erledigt ist, kann das Projekt auch umgesetzt werden.“

Seitens der Polizei erklärt Günter Hauer, warum dort nicht mehr gestraft wird: „Wenn jemand mit allen vier Reifen im Feld steht, sprich nicht am öffentlichen Gut, können wir nicht strafen. Befinden sich zwei Reifen im Feld und zwei auf öffentlichem Gut, sprich der Straße, so kann die Polizei strafen. Natürlich führen die Beamten immer wieder Kontrollen durch. Zeigt jemand das Verparken der Straße an, dann muss die Polizei auch ausrücken.“