Erstellt am 25. März 2016, 04:34

von NÖN Redaktion

Pendler wegen Verspätungen verärgert. Ein von Schützen nach Wien pendelnder Kunde stellt häufige Verspätungen der Züge fest. ÖBB versucht zu erklären.

Zeit. Pendler kamen in den letzten Wochen öfter zu spät. Foto: Müllner  |  NOEN, Werner Müllner

Die Pünktlichkeit der ÖBB ist Grund zur Diskussion. Ein ÖBB-Kunde, täglicher Pendler, stellte in den letzten vier Wochen wiederholt Verspätungen fest. Letzte gröbere veranlasste ihn, sich öffentlich über Facebook zu äußern.

„Morgenzug mehr als zwei Stunden zu spät“

„Es gab zum dritten Mal innerhalb von vier Wochen eine Verspätung von mehr als einer Stunde auf der Strecke Wien – Schützen. Der Zug ist bereits von Wien um etwa zehn Minuten zu spät abgefahren. Damit haben meine zahlreichen Leidensgenossen und ich den Anschluss nach Eisenstadt in Neusiedl um fünf Minuten verpasst. Das bedeutet eine Stunde warten auf den nächsten Zug — wie schon vor etwa zehn Tagen. Noch besser war es vor etwa drei Wochen. Da hat der Morgenzug nach Wien mehr als zwei Stunden Verspätung gehabt“, war auf Facebook zu lesen. Der Kunde richtete eine Beschwerde an die ÖBB.

Die schriftliche Antwort der ÖBB darauf besagt, „…dass die Zeit, die ein Zug warten kann, begrenzt ist“, da sich diese Verspätung durch die eingleisige Spurführung weiter tragen würde. Dies ist für den Kunden nachvollziehbar. „Allerdings ging es hier um fünf Minuten“, sagt er.

„Problem ist Häufung der Verspätungen“

„Ich bin mir sicher, dass es für (fast) jede längere Verspätung eine plausible Erklärung gibt. Das Problem ist die Häufung der großen Verspätungen und die fast täglichen kleineren Verzögerungen von bis zu acht Minuten. Es mag sein, dass die Züge auf dieser Strecke zu 90% pünktlich sind, aber die Pünktlichkeit von Zügen zwischen 9 und 16 Uhr hilft einem Pendler nicht wirklich“, sagt er weiter.