Erstellt am 09. Juli 2014, 09:06

von Doris Fischer

Pfarrer nach Indien. Pfarrer George Mangalathil hat seinen Aufenthalt in Österreich beendet. Für ihn war es ein schönes, interessantes Jahr.

Gutes Verhältnis. Eine enge Freundschaft verbindet Peter Eidler mit Pfarrer Joy (r.). Er wird die konstruktiven Gespräche vermissen.  |  NOEN, privat
Das Sabbatjahr von George Mangalathil, der von seinen Kirchenbesuchern liebevoll Pfarrer Joy genannt wird, ist vorüber. Am 29. Juni hielt er seine letzte Messe in Neufeld. Anfang Juli ging es für den studierten Kirchenrechtler wieder in seine Heimat nach Indien zurück.

In dem Jahr wollte er die österreichische Kirche näher kennenlernen. „Es war ein sehr schönes Jahr hier. Die Leute sind sehr freundlich hier und ich habe auch Freundschaften geschlossen“, erzählt Pfarrer Joy, der aus Kerala (Südwestindien) stammt.

Kirche, Land und Leute kennengelernt

Aber im Gegensatz zu seiner Heimat vermisst der Thomas-christ die Lebendigkeit der Kirche. „Bei uns ist die Kirche sehr stark und lebendig. Die Leute gehen in die Kirche“, so der Pfarrer und ergänzt: „Es ist traurig, dass wenige Kinder und Jugendliche den Gottesdienst besuchen, wo doch diese die Zukunft der Kirche sind.“

Für ihn war es nicht der erste Aufenthalt in Europa. Bereits sein Studium absolvierte der Katholik in Italien. Mit dem Neufelder Peter Eidler verbindet ihn eine tiefe Freundschaft. „Er ist wie ein Bruder zu mir“, meint Peter Eidler und im Gegenzug ist von Pfarrer Joy zu hören: „Peter hat mir sehr viel von Österreich und dem Burgenland gezeigt.“