Erstellt am 14. Januar 2016, 05:48

von NÖN Redaktion

Polit-Zank um Schule. ÖVP kritisiert, dass Gemeinde Regal für Volksschule nicht kaufen will. Worschitz (SPÖ) will Konzept für Möblierung erarbeiten.

Zankapfel. Einrichtungsgegenstände für die Volksschule werden zum politischen Streitthema. Nun soll mithilfe des Landesschulrates ein Konzept erarbeitet werden, das Schallschutz, Beleuchtung und Möblierung beinhaltet. Foto: ZVg/Schmidt  |  NOEN, ZVg/Schmidt
Ein Wandregal für die Volksschule sorgt für politischen Zank. „Die Investition beläuft sich auf ca. 3.000 Euro und der Bürgermeister verweigerte die Anschaffung. Daraufhin sprang der Elternverein ein“, kritisiert Vize Christoph Wolf (ÖVP): „Die Mitgliedsbeiträge der Eltern dürfen wohl nicht für Ausgaben herangezogen werden, die per Gesetz die Gemeinde sowieso zu tragen hat!“

Landesschulrat, Architekt und Schule an einen Tisch?

Laut Bürgermeister Herbert Worschitz (SPÖ) ist alles ganz anders: „Der Elternverein soll sein Geld nicht für Möblierung aufbringen. Ich habe sinnvolle Anschaffungen in der Schule noch nie verweigert, aber nie von der Direktorin eine Liste bekommen, was jede Klasse braucht. Einmal dieses und ein Monat später jenes zu bestellen, bringt nichts.“

Worschitz weiter: „Es ist üblich, für Einrichtungen von Schulräumen ein Gesamtkonzept zu erstellen. Dazu habe ich beim Landesschulrat vorgesprochen.“ Er will sich nun mit Vertretern des Landesschulrates, der Volksschule sowie Innenarchitekten an einen Tisch setzen. „Einen fixen Termin habe ich noch nicht – voraussichtlich Ende Jänner“, so Worschitz.

Elternvereins-Obfrau Gerda Slanina: „Wir wurden von der Schule gefragt, ob wir was beisteuern, haben das aber vorerst beiseitegelegt und warten ab, was bei den Gesprächen rauskommt.“ Direktorin Andrea Neukam wollte nichts sagen.