Erstellt am 04. März 2016, 10:15

von Doris Fischer

Polizist: „Zweiter Geburtstag“ nach Unfall im Einsatz. Stefan Glauber von der Autobahnpolizei konnte sich beim Absichern einer Ölspur auf der A3 noch in Sicherheit bringen.

Wieder im Dienst. Nach dem gefährlichen Einsatz auf der A3 kehrt für den Polizisten Stefan Glauber wieder der Alltag ein. Durch die langjährige Berufserfahrung steckt er derartige Einsätze weg. Foto: Fischer  |  NOEN, Doris Fischer

Ursprünglich sollten die zwei Autobahnpolizisten nur die Unfallstelle – ein Fahrzeug hatte Öl verloren – absichern. Dass dies für sie aber ziemlich gefährlich werden könnte, dachte in diesem Moment niemand.

Während sie die Unfallstelle absichern wollten, krachte ein Lkw gegen das Polizeiauto (

und unten). Einer der Polizisten konnte sich nur noch durch einen Sprung über die Leitplanke in Sicherheit bringen.

„Lenker sind nicht immer bei der Sache“

„Es war dramatisch. In diesem Moment läufst du nur, um dem Kollegen zu helfen“, schildert Stefan Glauber von der Autobahnpolizei die bangen Minuten. Im Nachhinein denke man, so der Polizist, schon über die Situation nach, aber man müsse dies auch schnell wegstecken können.

Eine derartige Situation könne man aber nicht üben. „Im Laufe der Jahre sammelt man da schon Erfahrung“, ist sich der zweifache Familienvater sicher. Was ihn aber schon nachdenklich stimmt, ist die Gedankenlosigkeit der Autofahrer. „Oftmals sind diese gedankenlos“, ist er sich sicher.

Eines weiß er aber sicher: „Viele unterschätzen die Geschwindigkeit.“ Das werde einem erst bewusst, wenn man anhalten muss. Einen Appell hat Polizist Glauber an die Verkehrsteilnehmer: „Sie sollten mit den Gedanken bei der Sache sein und die Geschwindigkeit besser einschätzen.“

Generell beobachtet man bei der Polizei die Rücksichtslosigkeit mancher Autofahrer. Oftmals werde sogar das Blaulicht ignoriert.

BVZ.at hatte berichtet: