Erstellt am 05. November 2013, 11:59

Rabina verlässt Henrici. Umbau und Änderung / Michal Rabina wird sich nach Abschluss des 500.000 Euro-Umbaus seinem Hotelprojekt in Rust widmen.

Michal Rabina bei der Eröffnung im März 2009. Eder  |  NOEN
Von Werner Müllner

EISENSTADT / Mit Jahresbeginn wird im Restaurant Henrici wiedermal umgebaut. Die Küche soll um eine halbe Million Euro umgebaut werden– und auch die Restaurantleitung: „Im Zuge der Erweiterung und Neuausrichtung des Henrici hat sich sein bisheriger ,Majordomus‘, der bekannte Gastronom Michal Rabina entschlossen, sich zukünftig primär dem Projekt der Neuausrichtung eines Hotels in Rust zu widmen. Er wird auch weiterhin dem Henrici als Gastro-Konsulent und Entwickler von hochwertigen Speisen und Kreationen zur Verfügung stehen“, erklärt man von Seiten der Esterházy Betriebe. Als Grund für die Baumaßnahmen wird das verstärkte Gästeaufkommen genannt.

Umsetzung ab 2014

Seit 2012 arbeitet ein Team von Küchenplanern an einem neuen Konzept. Ab Jänner 2014 wird die Umsetzung gestartet. Bis März sollte das Projekt mit einem Investitionsvolumen von über 500.000 Euro abgeschlossen sein. Das „Henrici“ wird dann über eine zeitgemäße und moderne Küche mit allen nötigen Nebenräumen verfügen, was der weiteren Qualitäts-Entwicklung des Lokals dienen wird. „Wir sind überzeugt, dass das Restaurant Henrici heute fest im Bewusstsein unserer Kundschaft und in unserer Region verankert ist. Durch die umfassende Modernisierung des Küchen- und Lagerbereiches soll zum einen das Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter verbessert, und zum anderen die Effizienz der Küche gesteigert werden“, betont Direktor Hans Christian Karall von den Esterházy Betrieben. Karl Wessely von Esterhazy ergänzt: „Dies ist für alle Beteiligten ein guter Zeitpunkt, die Dinge neu zu ordnen. Wir suchen einen neuen Geschäftsführer, das Personal wollen wir weitgehend halten. Rabina wird in mehreren Bereichen mit uns weiter kooperieren.“

Verhandlungen über Kauf

Bereits im Sommer 2012 hatte Rabina mit Erwin Tomschitz, dem Besitzer des Ruster Hotels Sifkovits, über einen Kauf verhandelt. Damals erteilte er Gerüchten, dass er das Henrici verlassen könnte, eine klare Absage: „Diese beiden Sachen werden parallel laufen. Das Hotel ist eine private Geschichte“, hatte er damals erklärt.

Heute stellt Rabina klar: „Der Fokus liegt auf Rust, in dieses Projekt möchte ich meine ganze Energie hineinstecken, zumal ich in Rust wohne und auch die Gastronomie im Ruster Rehazentrum überhabe. Volle Energie für Rust und das Henrici – das geht nicht.“ Auch wenn er nicht mehr als Geschäftsführer fungiert, will Rabina – eben mittels eines Konsulentenvertrages dem Henrici treu bleiben, denn „die Entwicklung von Rezepten und Speisen mit dem einzigartigen Pannonischen Touch war immer mein Steckenpferd und soll es auch weiterhin bleiben“, unterstreicht Rabina.