Erstellt am 19. November 2014, 09:42

Radweg als Draufgabe. Die Grünen kritisieren nun den „Kahlschlag“ der Pappelallee, Bürgermeister kündigt nach Aufforstung einen Radweg an.

Das Ende der Pappelallee: Beginnend bei der Industriestraße wurde nun das Fällen der Bäume gestartet. In wenigen Tagen sind alle weg. Foto: Müllner  |  NOEN, Müllner

Montag wurde begonnen, die Pappeln entlang des Krautgartenweges zu fällen.

, da sie laut Gemeinde so morsch sind, dass sie eine Gefahr darstellen.

Grüne bemängeln: „Radikalschnitt wirft Fragen auf“

Grüne-Klubobfrau Regina Petrik: „Ein ungesunder Baum muss natürlich entfernt werden, aber dieser Radikalschnitt wirft schon einige Fragen auf.“

Hier werde ein wichtiger Windschutz-Gürtel Eisenstadts zunichte gemacht, was auch den Verlust humöser Böden zur Folge haben könne. Petrik fährt fort: „Auffallend ist für uns, dass woanders Pappeln ohne Probleme gedeihen können. Vielleicht sollte man sich in Mattersburg erkundigen, mit welcher Schnitttechnik es die Bäume beim Pappelstadion zu ihrer Lebensdauer bringen.“

„Petrik sollte Kritik an ihre Wiener Kollegen richten“

„Es ist nicht nachvollziehbar, dass Petrik die Bepflanzung mit gesunden Bäumen kritisiert“, so Christoph Schmidt (ÖVP): „Stattdessen sollte sie ihre Kritik in Richtung ihrer Kollegen in Wien richten, die kein Problem damit haben, Tropenholz für die Sitzbänke in der Mariahilfer Straße zu verwenden.“

Nach der Wiederaufforstung am Krautgartenweg ist für 2015 die Errichtung eines Radweges geplant. „Durch die notwendig gewordene Neupflanzung ist es uns nun möglich, den Straßenraum so zu ordnen, dass entlang der Allee ausreichend Platz für einen Radweg geschaffen werden kann“, so Bürgermeister Steiner (ÖVP).