Erstellt am 01. April 2015, 08:10

78mal um die Erde. Der Leistungsbericht 2014 des Roten Kreuzes zeigt schwarz auf weiß, was die Rotkreuz-Mitarbeiter das Jahr über gearbeitet haben.

Im Einsatz. Rotkreuz-Mitarbeiter leisteten im abgelaufenen Jahr viel für die burgenländische Bevölkerung. Um für ihre oftmals schwierigen Einsätze gerüstet zu sein, muss auch immer wieder geübt werden. Foto: Fischer  |  NOEN, Fischer

Über drei Millionen Kilometer legten Rettungs- und Krankentransportdienste 2014 im Burgenland zurück, dies entspricht einer 78-fachen Erdumrundung. Von den 531 freiwilligen Mitarbeitern der Bezirksstelle Eisenstadt wurden allein im Rettungsdienst 17.759 unbezahlte Dienststunden im Bezirk Eisenstadt geleistet.

9.748 Sanitätseinsätze, 500 First Responder

Bei einer Bewertung mit nur 20 Euro pro Stunde ergibt das für die Bevölkerung eine Ersparnis an Steuermitteln in der Höhe von 355.000 Euro. Weiters verzeichnete man 1.302 Notarzteinsätze, 9.748 Sanitätseinsätze und 500 Einsätze der 41 First Responder.

Aber auch in die Aus- und Weiterbildung wurde investiert: So gab es 2014 insgesamt 57 Erste-Hilfe-Kurse, an denen 658 Personen teilnahmen. Erfeulich ist auch die Bilanz des Blutspendewesens: Bei 35 Blutspendeaktionen konnten insgesamt 2.194 Blutkonserven hergestellt werden. „Die Burgenländer sind Blutspender Nummer eins“, weiß man beim Roten Kreuz.

„Ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht, wie beeindruckend die Zahlen in den einzelnen Leistungsberichten sind“, zeigt sich Rot-Kreuz-Präsident Bruno Wögerer begeistert. „Da sieht man schwarz auf weiß, was unsere Mitarbeiter alles leisten. Im Jahr 2014 ist das etwas ganz Besonderes. Wir haben unser neu saniertes Haus in Eisenstadt eröffnet und gleichzeitig alle Leistungen aufrechterhalten und sogar noch ausgeweitet“, betont der Präsident.