Erstellt am 29. Oktober 2015, 04:22

von Doris Fischer

Garage wird saniert. Momentan wird beim Roten Kreuz in Eisenstadt gebaut. Die Garagen müssen erneuert werden – sie entsprechen nicht mehr Standard.

Altlast. Die unter der Garage eingegrabenen Öltanks wurden ausgegraben und umwelttechnisch richtig entsorgt. Fotos: Rotes Kreuz  |  NOEN, Rotes Kreuz
Auf dem Areal der Landesstelle des Roten Kreuzes wird wieder gebaut und saniert. Die in die Jahre gekommenen Garagen für die Einsatzfahrzeuge müssen neu gemacht werden. „Die Garagen stammen, wie auch das Hauptgebäude selbst aus den späten 70er-Jahren“, erklärt Landesgeschäftsleiterin Tanja König.

„Wir brauchen einen zweiten Lehrsaal“

Durch die neue Generation an Fahrzeugen, die immer breiter werden, muss umgebaut werden. „Schon jetzt ist es für die Fahrer schwierig, in die Garage zu fahren, da die Einzeleinfahrtstore zu schmal sind. Die Tore sind auf 70er-Jahre-Niveau“, so die Rotkreuz-Geschäftsleiterin.

Es werden jetzt Stellplätze für zehn Autos inklusive Versorgungsanschlüsse geschaffen. Weiters ist eine Waschbox, eine kleine Werkstätte, eine Sauerstoff- und eine Hygienestation geplant. Dringend notwendig ist auch ein Lehrsaal.

„Wir brauchen einen zweiten Lehrsaal. Wir haben keinen Erste-Hilfe-Lehrsaal. Derzeit müssen externe Räume angemietet werden“, berichtet König über den Zustand. Im Zuge der Sanierung der Garage ist ein Zubau mit einem kleinen Lehrsaal geplant.

1,5 Millionen Euro für Garagenumbau

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. „In den letzten Jahren hat das Rote Kreuz schon Rückstellungen von 750.000 Euro getätigt. Die Differenz soll durch Eigenleistung, ein Teil durch Unterstützung von Firmen und eventuell mit Unterstützung des Landes abgedeckt werden. Wenn das Land aussteigt, dann müssen wir einen kleinen Kredit aufnehmen“, erläutert die Geschäftsführerin die Finanzierung des Baus.

Und auch mit einer Altlast muss das Rote Kreuz „kämpfen“. Unter der Garage befinden sich noch alte Öltanks von einer ehemaligen Tankstelle auf dem Gelände. Diese wurden nun ausgegraben und fachmännisch entsorgt.

Ursprünglich hätten die Arbeiten an der Garage gemeinsam mit der vor Kurzem abgeschlossenen Generalsanierung des Hauptgebäudes durchgeführt werden sollen. „Dafür fehlte uns aber das Geld“, stellt König fest.