Erstellt am 17. April 2013, 00:00

Rotes Kreuz wird neu. Spatenstich / Demnächst wird mit der Haussanierung der Rot-Kreuz-Dienststelle in der Mattersburger Straße begonnen.

Übergabe. Landeshauptmann Hans Niessl (Mitte), Vize Franz Steindl (2.v.l.) und Landesrat Peter Rezar (2.v.r.) überreichten an Präsident Bruno Wögerer (l.) und Bezirksstellenleiterin Sonja Windisch (r.) einen Scheck für die dringend notwendige Haussanierung des in die Jahre gekommenen Gebäudes.Gregor Hafner  |  NOEN, Gregor Hafner
Von Doris Fischer

EISENSTADT / Das Gebäude des Roten Kreuzes ist in den späten 1970er-Jahren erbaut und seither kaum bis gar nicht saniert worden. Im Winter ist es kalt und die Temperatur ist nur schwer regelbar, im Sommer ist es extrem heiß und bei Regen steht das Wasser in den Räumen – so schildern die Verantwortlichen den Alltag in dem abgewohnten Haus.

Die ersten Pläne zur Haussanierung der Rot-Kreuz-Bezirksstelle Eisenstadt und des Landesverbandes – beide befinden sich unter einem Dach – stammen schon aus dem Jahr 2006. „Damals ist daraus nichts geworden“, meint Bezirksstellenleiterin Sonja Windisch.

1,7 Millionen Euro soll die Sanierung kosten 

„Die letzten Jahre standen beim Roten Kreuz unter dem Zeichen der Festigung der finanziellen Situation. Die finanzielle Sanierung ließ jedoch dringend notwendige Investitionen hinten anstehen. Nun ist es Zeit, diese nachzuholen“, erklärt Geschäftsleiter Thomas Wallner. In den kommenden Monaten werden Maßnahmen, wie Trockenlegung und thermische Sanierung, die Sanierung der Elektroinstallationen und die Innensanierung, die Sanierung der Sanitäranlagen sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit in Angriff genommen. Die Kosten für die Rundumerneuerung belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch die Unterstützung von Land, Gemeinden, Sponsoren und Bevölkerung. „Das Land Burgenland hat einen Beitrag von 600.000 Euro zugesagt, die Gemeinden des Bezirkes steuern 400.000 Euro zu und 150.000 Euro kommen von Unternehmen.