Erstellt am 12. Februar 2014, 09:00

von Doris Fischer

Rotlichtsünder: Strafe. Eisenstadt / Seit Anfang Dezember ist die Schrankenanlage auf der S31 in Betrieb und es hagelte schon 140 Anzeigen gegen Lenker.

Von Doris Fischer

Mit einer Strafe zwischen 60 und 100 Euro müssen jene Autofahrer rechnen, die bei Rot in die Gleisanlage an der Kreuzung B50 und S31 einfahren.

„Bei Rot muss man prinzipiell stehen bleiben“, stellt Franz Füzi, Leiter der Landesverkehrsabteilung, fest und ergänzt: „Senkt sich der Schranken und man fährt durch, kostet es 100 Euro. Zusätzlich bekommt man ein Vormerkdelikt im Führerscheinregister. Wartet man beim Öffnen des Schrankens nicht das Erlöschen des Rotlichts ab und fährt los, kostet es 60 Euro – weil die Gefahr nicht mehr so groß ist.“

„Die Leute warten einfach nicht ab“

Insgesamt langten 140 Anzeigen bei der Polizei ein. Und die Anzahl der Delikte steigt. Denn laut Verkehrsabteilung trudeln pro 24 Stunden drei Anzeigen wegen des Ignorierens des Rotlichts bei der Schrankeneinlage ein.

Zum Vergleich: Vor der Errichtung der Schrankenanlage – die Kreuzung war nur mit der Rotlichtanlage geschützt – gab es innerhalb von 24 Stunden lediglich eine Anzeige. „Die Leute warten einfach nicht ab, bis das Rotlicht erlischt“, musste Franz Füzi von der Landesverkehrsabteilung in den letzten Wochen verstärkt feststellen.

Überwacht wird die Kreuzung an der S31-B50-Einmündung mit einer Kamera. Die Strafen argumentiert die Polizei als Sicherheitsmaßnahme.