Erstellt am 07. Mai 2016, 06:24

von Nina Sorger

Ruster Badstreit im Fernsehen. Kriemhilde Meyer, die ein Therapiebecken in der neuen BGKK fordert, in der Sendung „Der Bürgeranwalt“.

Wehrhaft. Kriemhilde Meyer sammelte rund 700 Unterschriften.  |  NOEN, zVg

Neuen Schwung erhält Kriemhilde Meyer in ihrem Kampf für ein Therapiebecken zur Unterwasser-Bewegungstherapie im neuen Gebietskrankenkassenbau.

Die Rusterin sammelte seit dem Vorjahr rund 700 Unterschriften und wandte sich an die Volksanwaltschaft. Nun ist ihr Anliegen am kommenden Samstag, um 17.30 Uhr, Gegenstand der ORF-Sendung „Der Bürgeranwalt“.

„Vielleicht kommt es doch zu einer Wendung“

„Ich hatte ja schon längst aufgegeben, aber vielleicht kommt es doch zu einer Wendung“, gibt sich Meyer motiviert. Dass die BGKK kein Therapiebecken mehr vorsieht, kann sie nicht verstehen: „Vielen Leuten hilft die Unterwassertherapie. Viele können das nur ambulant machen – zumal in fünf Jahren gerade mal zwei Kuren genehmigt werden.“

Der stellvertretende BGKK-Direktor Franz Winkovits dazu: „Ich kann es nur wiederholen: Bereits in der Planungsphase haben uns Experten auf dem Gebiet der Rehabilitationsmedizin bestätigt, dass Therapiebecken nicht im ambulanten, sondern nur mehr im stationären Bereich Anwendung finden. Das heißt nicht, dass es keine Unterwassertherapie mehr gibt. Wir werden die Behandlungen in Therapiewannen erweitern und auch die aktiven Therapien mit Physiotherapeuten.“

Der Bau des neuen Krankenkassengebäudes nahe dem Haidäckerpark geht bereits in die Endphase. In der zweiten Augusthälfte will man einziehen.