Erstellt am 04. März 2014, 15:54

Schmierfinke im Park. Die Fassade einer Wohnhausanlage beim Schlosspark wurde von bislang unbekannten Tätern besprüht.

Sprühaktion: Aufmerksamen Anrainern fiel beim Eingang zum Schlosspark die Schmiererei auf der Hauswand auf. Die Polizei geht von jugendlichen Tätern aus, weil sich in der Umgebung einige Schulen befinden.  |  NOEN, Foto: privat
Von Doris Fischer

Auf die Hauswand der Wohnhausanlage beim Eingang zum Eisenstädter Schlosspark hatten es bislang unbekannte Täter abgesehen. Sie besprühten die Mauer mit rotem Lack mit dem Spruch „Nazis aufs Maul“. Aufgefallen war dieser Vandalenakt aufmerksamen Anrainern, die zwar die Verunstaltung sahen, aber keine Täter. Und damit auch keinen Tatzeitraum nennen konnten.

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Die Polizei hingegen geht von einem „Lausbubenstreich“ aus. Denn immer wieder kommt es im Bereich des Schlossparkes und seiner Umgebung zu Vandalenakten und Sprühaktionen versichert die Polizei.

Polizei vermutet Bubenstreich

„Einen Zusammenhang mit einer gezielten Aktion einer rechten Gruppierung sehen wir als nicht gegeben. Der Spruch ist somit einer rechten Szene nicht zuordenbar“, stellt Stadtpolizeikommandant-Stellvertreter Günter Hauer auf BVZ-Anfrage fest.

Bei der Polizei geht man daher eher davon aus, dass es sich um einen Vandalenakt von Schülern einer der angrenzenden Schule handeln dürfte. „Die Teenager und Schüler wissen nicht, was sie da machen und welche Konsequenzen ihr Handeln hat“, meint ein Exekutivbeamter.