Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Schranken bestellt. Autobahn / Eines ist nun mal fix: Ein Schranken am Ende der Autobahn kommt – unverzüglich – aber das kann bis zu zwei Jahre dauern.

In der Vergangenheit passierten bei der Kreuzung furchtbare Unfälle.  |  NOEN
Von Werner Müllner

EISENSTADT / „Im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und nach umfangreichen Untersuchungen ist die Eisenbahnstrecke der ÖBB in den Kreuzungsbereichen der S 31, der Landesstraße B 50 und einer Gemeindestraße in Eisenstadt nun mit Schrankenanlagen zu sichern. Mit der Umsetzung ist nach Rechtskraft des Bescheides unverzüglich zu beginnen“, erklärt Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP).

In der Vergangenheit haben sich in dem Bereich der ÖBB-Eisenbahnstrecke mit der Abfahrt von der Schnellstraße S 31 in Eisenstadt – trotz Lichtsignalanlagen, Lane Lights und von Überwachungsmaßnahmen – immer wieder Zugunfälle mit Personenschäden ereignet. Aufgrund der Ergebnisse der eisenbahntechnischen und straßenbautechnischen Gutachten in Verbindung mit der Eisenbahnkreuzungsverordnung 2012 wird jetzt von der Eisenbahnbehörde aufgetragen, die Eisenbahnkreuzung mit der S 31 zusätzlich mit einem Halbschranken und die Eisenbahnkreuzung mit der Gemeindestraße in Eisenstadt mit einem Vollschranken auszustatten.

In der vergangenen Sitzung des Gemeinderates wurde auch ein Beschluss gefasst, der vorsieht, dass die Kasernenstraße in dieses Konzept eingebunden wird. Dafür gibt es aber noch kein OK, zuständig für Landesstraßen ist wiederum Landesrat Helmut Bieler.

Auch sollte man sich nicht zu früh auf den Schranken freuen. Resetar-Sprecher erklärt dazu: „Mit der Umsetzung ist sofort zu beginnen, aber es kann bis zu zwei Jahre dauern bis der Schranken steht.