Erstellt am 29. Juni 2016, 18:00

Landwirt fand 25 Hühner tot im Legestall. Die Polizei ermittelt - Tieren wurde womöglich Genick gebrochen.

Unmut. Einige Anrainer fürchten um ihre Gesundheit und wollen keine zusätzliche Feinstaubbelastung durch weitere 24.000 Hühner. Foto: Erwin Wodicka - BilderBox.com  |  NOEN, Erwin Wodicka - BilderBox.com

In Schützen am Gebirge hat ein Landwirt 25 seiner Hühner tot gefunden, bestätigte die Polizei am Mittwoch.. Die toten Tiere waren in einen 88 mal 67 mal 68 Zentimeter großen Legestall - eine umgebaute Hundehütte - gepfercht worden. Der Stall war von außen verriegelt.

Drei Hühner lebten nach Polizeiangaben noch, als der Besitzer die furchtbare Entdeckung machte. Die Tat dürfte im Zeitraum vom 17. bis 18. Juni verübt worden sein. Eine Tierärztin führte die erste Beschau durch.

Die Hühner wiesen keine Anzeichen äußerer Verletzungen auf, während der Kopf sehr locker aufsaß. Deshalb vermute sie, dass es sich um einen Genickbruch handle. Nun sollen weitere Untersuchungen zur Klärung der Todesursache durchgeführt werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Verdacht auf Tierquälerei aufgenommen.