Erstellt am 06. Juni 2012, 00:00

Schwimmcafé-Duo: Aus. AUSGETRÄUMT / Tschank steigt nach nur einem Monat beim Schwimmcafé aus: „Unterschiedliche gastronomische Welten“.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON BETTINA EDER

EISENSTADT /  „Es ging so nicht mehr weiter. Entweder er oder ich, aber einen gemeinsamen Weg konnte es nicht geben“, kommentiert Feri Tschank die Nicht-Zukunft mit Kurt Zänglein. Die Würfel sind derweil gefallen, Tschank verlässt das Schwimmcafé.

Mit 1. Mai 2012 eröffneten die beiden gemeinsam ihren Lokal-Traum im Eisenstädter Parkbad. Das eigentliche Schwimmbad-Büffet sollte auch verstärkt für die „Nicht-Badenden“ geöffnet und als gemütliche, kulinarische Anlaufstelle, auch außerhalb der Badesaison, im Schlosspark etabliert werden. Eine Schokothek mit selbst gemachten Pralinenspezialitäten sowie gemütliche, chillige und auch actionreiche Events sollten das Angebot abrunden. Der Plan dürfte auch aufgegangen sein, denn das Lokal war meist gut besucht.

Zänglein: Bei der Badehaube  ist nun Schluss

Dennoch hat es sich jetzt, nur einen Monat später, ausgeträumt. Tschank zu den Gründen: „Wir leben einfach in unterschiedlichen gastronomischen Welten. Ich wollte ein nettes Restaurant und er nicht.“ Hieß es vor vier Wochen noch, man „nähere sich der kulinarischen Haube über die Badehaube“, ist nun bei ebendieser für Zänglein Schluss. Er präzisiert: „Ich lege den Fokus auf den Vertrag mit der Stadt, eine ordentliche Versorgung im Bad.“ Bedeutet: Die Küche wird nun mit einem neuen Koch – der alte ist mit Tschank gegangen – auf Bodenständiges, etwa Nudelgerichte, umgestellt.

Tschank: „Im Guten geht  man nicht auseinander“

Obwohl sich beide in der Öffentlichkeit sehr bedeckt halten, dürfte das Aus der Zusammenarbeit nicht emotionslos über die Bühne gegangen sein.

Tschank dazu: „Im Guten geht man nie auseinander, aber wir gehen auseinander, ohne Schmutzwäsche zu waschen.“ Auch Zänglein schlägt in diese Kerbe: „Wir haben uns zu einem frühen Zeitpunkt getrennt, da ist der Trennungsschmerz noch nicht so groß.“ Während Zänglein an seiner Zukunft im Parkbad arbeitet, will Tschank über seine noch nachdenken, wiewohl es sich erahnen lässt, dass er in der Branche bleibt: „Es hat mir irrsinnig Spaß gemacht und jetzt weiß ich auch, dass ich es theoretisch könnte.“