Erstellt am 12. August 2015, 05:46

von Sigrid Janisch

Seebad: Alles neu!. Auch wenn es noch keine endgültige Einigung gibt, ist man sich einig: Zusammenarbeit ist das Ziel.

Nur Vorteile. Auch die Kitesurfer, wie Manfred Kernstock und Ronald Kittag (v.l.), sollen von den Neuerungen profitieren. Foto: Sigrid Janisch  |  NOEN, Sigrid Janisch

Die jahrelange Diskussion zwischen den Esterházy Betrieben und der Gemeinde Breitenbrunn bezüglich der Zukunft des Seebads geht weiter.

Obwohl sich die Breitenbrunner Gemeindevertreter noch bedeckt halten, teilte Christian Janisch, stellvertretender Direktor der Immobilienverwaltung der Esterházy Betriebe, mit, dass es einen Architekturbewerb geben wird.

Man verspricht sich ein neues Konzept, das das Seebad „zu einem Vorzeigeprojekt der Region machen soll“, so Janisch.

Späterer Badbetreiber steht noch nicht fest

Die Esterházy Betriebe übernehmen hierbei das Kommando in Sachen Umbau des Seebads. Auch wenn der spätere Betreiber noch nicht feststeht. Bisher hatte die Gemeinde das Bad verwaltet.

Der geplante Umbau umfasst das gesamte Seebad, auch die Gastronomie und die Mobilwohnheimanlage, die „derzeit rund 400 Mobilwohnheime“ umfasst, so die Seeverwaltung. Vor allem in diesem Bereich, aber auch von den Seglern, gibt es immer wieder Beanstandungen.

„Es muss etwas gemacht werden. Das wurde auch von den Nutzern bestätigt“, so Janisch. Zusammenarbeit ist hier das Wesentliche. In einer Sitzung mit dem Gemeinderat, aber auch Nutzern des Seebads – etwa Mobilheimbewohnern – wurde der weitere Ablauf des Wettbewerbs sowie Wünsche und Anregungen von Nutzern besprochen.

Umbau wird vermutlich erst 2018 starten

Die Leitung des Wettbewerbs hat das Ingenieur- und Planungsbüro Thomas Knoll in Purbach. Der regionale Bezug soll somit erhalten bleiben.

Im Frühjahr 2016 fällt die Entscheidung für eines der Konzepte. Der mehrjährige Umbau wird vermutlich erst 2018 starten.

„Es wird versucht, die Hauptarbeiten im Frühjahr und Herbst zu erledigen, um den Betrieb so wenig wie möglich zu stören“, meint Janisch.

Die Kosten für den Umbau werden vermutlich von den Esterházy-Betrieben getragen.