Erstellt am 18. März 2015, 05:30

von Doris Fischer

Seeprojekt in Steinbrunn vom Tisch. Die Beschlüsse zum Seeprojekt wurden vom Gemeinderat aufgelöst. Jetzt wird an zufriedenstellender Lösung gearbeitet.

Idyllisch. Die Seekantine ist in die Jahre gekommen. Fest steht, dass am See etwas gemacht werden muss, aber was alles, ist Gegenstand von Expertengesprächen. Foto: Fischer  |  NOEN, Doris Fischer
Zurück an den Start heißt es für das heiß diskutierte Seeprojekt am Steinbrunner See. 780 Unterschriften gegen das mit den Stimmen der SPÖ beschlossene Seeprojekt sammelten ÖVP-Kommunalpolitiker. Jetzt wurde – auf Betreiben der ÖVP – in der jüngsten Gemeinderatssitzung der diesbezügliche Beschluss aufgehoben.

Mit externen Experten an einen Tisch setzen

„Jetzt soll eine Personengruppe gefunden werden, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt“, wünscht sich ÖVP-Vizebürgermeister Thomas Kittelmann. Fragen, wie Kostenrahmen, ob Voll- oder Teilbetrieb oder Standort, müssen geklärt werden.

„Über den Sommer könnte man das Projekt entwickeln und die Arbeiten ausschreiben. Baubeginn könnte nach der Badesaison sein“, kann sich Kittelmann den weiteren Zeitplan vorstellen.

„Mit dem Gemeinderatsbeschluss haben wir den Druck aus der Sache herausgenommen. Wir werden uns gemeinsam mit Experten an einen Tisch setzen und die Motive bzw. realen Gründe für die Unterschriften ansehen“, stellt Bürgermeister Klaus Mezgolits (SPÖ) fest. Die heurige Saison ist für Mezgolits bereits gelaufen.