Erstellt am 09. September 2015, 05:22

von Bettina Eder

Pause für Kreisverkehr. Bau des Turbokreisverkehrs verzögert sich um weiteres Jahr. Planungsabteilung: Warten auf OK von Fachmarktzentrum.

Lange Geschichte. 2011 plante man den Kreisverkehr noch zweispurig mit insgesamt zwölf Ampeln. Dann wurde abgespeckt.  |  NOEN, Grafik BVZ/Bischof
Der Bau des Turbokreisverkehrs bei der Zuckerfabrik dürfte sich wohl noch einmal verzögern. Seit Jahren klagen die Gemeinden und Pendler über Staus – vor allem zu den Hauptverkehrszeiten – und fordern eine Entlastung.

Kurz vor der heurigen Wahl strebte das Land deswegen an, aufgrund der hohen Verkehrsbelastung den Kreisverkehr noch in diesem Sommer fertigzustellen.

Jetzt muss das Projekt doch auf 2016 verschoben werden. Der Grund: Unter dem Kreisverkehr verlaufen einige Gas- und Wasserhauptleitungen, die noch versetzt werden müssen, und dazu brauche man laut Peter Hannes Steck vom Hauptreferat Planung und Vermessung das OK des Fachmarktzentrumsbetreibers – nicht zuletzt auch, weil dieser eine eigene Abfahrt bekommen soll.

Land: Planungen abgeschlossen

„Die technischen Planungen sind abgeschlossen“, so Steck weiter: „Gespräche und Kontakt gibt es laufend. Wir warten seit Dezember darauf. Warum das so lange dauert, weiß ich nicht.“

Die temporären Straßensperren in Agendorf/Schattendorf hatten für ein zusätzliches Verkehrsaufkommen gesorgt und die Diskussion vor den Landtagswahlen wieder aufgeheizt.
 

Die Geschichte des Kreisverkehrs

2011 kündigte das Land einen Mega-Kreisverkehr an. Gebaut werden sollte im darauffolgenden Jahr – einzigartig in Österreich – ein zweispuriger Kreisverkehr mit insgesamt zwölf Ampeln. Kurz darauf kam das Aus.

2012 sollte dann ein Kreisverkehr mit nur drei Ampeln reichen. Seitdem laufen die Planungen.